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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 39042
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Mein Sohn hat einen Brief von einem Insolvenzanwalt

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn hat einen Brief von einem Insolvenzanwalt erhalten, darin geht es um eine sehr alte Forderung von einem Fitnessstudio. Er hatte mal vor einer geraumen Zeit von einem Inkassounternehmen bereits eine Aufforderung erhalten, eine Forderung zahlen zu sollen. Wir hatten damals aber widersprochen, da die Mitgliedschaft schon lange gekündigt war und zwischenzeitlich auch keine Mahnung oder Zahlungsaufforderung von dem Fitnessstudio erfolgt ist, d.h. es wurde erst vom Inkassobüro die Behauptung aufgestellt, dass er noch mehrere Monate dort Mitglied gewesen wäre und nicht bezahlt hätte. Da dies schon wieder einige Jahre her ist und zwischendurch nichts mehr kam, hatten wir den Fall für erledigt angesehen. Jetzt haben wir gar keine Unterlagen mehr, um dagegen anzugehen. Wie sollen wir uns jetz verhalten ?
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): Aktuell noch gar nichts
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrter Ratsuchender,

darf ich Sie fragen:

Wann ist denn die Forderung entstanden? vor 2019?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Ja, auf jeden Fall vor 2019

Sehr geehter Ratsuchender,

in diesem Falle ist die Forderung verjährt und Ihr Sohn kann die Einrede der Verjährung erheben. Dies hat zur Folge, dass die Forderung nicht mehr durchgesetzt werden kann.

Der Insolvenzverwalter kann die Forderung nur noch dann durchsetzen, wenn die Forderung tituliert wurde (Vollstreckungsbescheid, Urtei). Ist dies nicht der Fall, dann kann Ihr Sohn die Einrede der Verjährung erheben und die Zahlung verweigern.

Über eine positve Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Einen Vollstreckungsbescheid gab es nicht. Auf dem Anwaltschreiben steht aber," Sollte kein Zahlungseingang bis zur gesetzten Frist festzustellen sein, werde ich den Anspruch gerichtlich verfolgen . Die damit verbundenen Gerichtskosten sind dann ebenfalls von Ihnen zu tragen"

Sehr geehrter Ratsuchender,

in diesem Falle ist von einer Verjährung auszugehen. Ihr Sohn sollte auf das Schreiben des Anwalts erwidern und die Einrede der Verjährung erheben.

Über eine positve Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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