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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3768
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Der Vermieter meines Freundes hat ihm erzählt, dass er die

Diese Antwort wurde bewertet:

Der Vermieter meines Freundes hat ihm erzählt, dass er die Wohnung verkaufen möchte. Er hatte einen befristeten Mietvertrag mit dem Grund, dass seine Schufa Auskunft schlecht ist erhalten. Ende November hat er einen weiteren befristeten Vertrag bekommen, den er unterschreiben sollte. Mein Feund hat ihn darauf aufmerksam gemacht, dass die Befristung laut BGB nur 3 Gründe beinhaltet und ihn um Zusendung eines unbefristen Vertrags gebeten. Der Vermieter hat sich nicht geäußert. Nun ist es so, dass er Geld vom Amt bezieht und das Amt einen Vertrag oder einen Zusatz zum letzten Vertrag benötigt, damit die Miete weiter bezahlt werden kann. Jetzt ist die Frage, wie er hier am besten vorgeht, da der Vermieter sich auf seine 1. Anfrage gar nicht geäußert hat
Fachassistent(in): Gibt es eine Kopie des Vertrages?
Fragesteller(in): Ja
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Das Problem ist, dass der Vertrag zum 31.12.21 ausgelaufen ist, er hat die Miete zum 01.01.22 zwar bezahlt, aber befürchtet, wenn der Vermieter sich jetzt weigert, ihm etwas bzgl unbefristeten Mietvertrag zukommen zu lassen, dass er die Miete dann nicht mehr bezahlen kann und der Vermieter somit einen Grund hat, ihn rauszuwerfen

Sehr geehrte Ratsuchende,

kurz zur aus meiner Sicht richtigen Vorgehensweise:

Ihr Freund sollte schriftlich den Vermieter unter kurzer Fristsetzung von wenigen Tagen mit Hinweis auf die sonst nicht möglichen Mietzahlungen zur Herausgabe der für das JC notwendigen Angaben auffordern.

Nach Fristablauf sollte er schriftlich unter Beifügung einer Kopie der Aufforderung an den Vermieter mitteilen, dass auch nach der anliegenden letzten Fristsetzung die Informationen nicht herausgegeben werden, er allerdings wohl gekündigt und geräumt werde, wenn er mangels Zahlung des JC die Miete nicht zahlen könne.

Es ist somit (hilfsweise darlehensweise) die Miete unbedingt zu zahlen, um eine Wohnungslosigkeit zu vermeiden.

Auch hier sollte eine kurze Frist gesetzt werden, damit im Falle der Nichtzahlung durch das JC noch in der 2. Januarhälfte vor dem örtlichen Sozialgericht (am besten mit örtlicher anwaltlicher Hilfe) ein Eilverfahren gegen das JC anhängig gemacht werden kann auf Zahlung der Miete.

Sollte das ohne anwaltliche Hilfe gemacht werden, unbedingt den Eilantrag zu Protokoll in der Geschäftsstelle des SG stellen und nicht selbst schreiben, um Formfehler bei der Glaubhaftmachung des Sachverhaltes zu vermeiden (Korrespondenz mit JC und Vermieter mitnehmen).

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

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Mit freundlichen Grüßen

Olaf Götz und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.