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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21079
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RATraub ist jetzt online.

Die Immobilienverwaltung VOW hat mich zur Zahlung einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Die Immobilienverwaltung VOW hat mich zur Zahlung einer
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Ich wohne in Berlin, bin schwer behindert und besitze in Altenau eine Ferienwohnung und eine Garage. Beide werden von der Firma VOW verwaltet. Die Garagenanlage wurde saniert, wofür eine Sonderzahlung erforderlich war. Der Beschluss zur Sonderzahlung fiel in einer Eigentümerversammlung im Juli. VOW hatte mich darüber erst Ende August informiert. Ich habe sofort die entsprechende Auffüllung meines Girokontos veranlasst und bat VOW um einige Tage Geduld. Ich wurde jedoch von der RA Kanzlei Wichers et al. Anfang September wegen Zahlung der Sonderzahlung beim Amtsgericht CLZ verklagt. Schwachsinn??? Anfang Oktober hatte ich alles bezahlt (ca. 3.400 € incl. Zinsen). Jetzt fordert man von mir zusätzlich rund 1.000 € Anwalts- und Gerichtskosten. Ich habe widersprochen, da die Klage völlig unnötig war und da die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind und somit auch alle Zahlungen noch nicht fällig sein können. Am 13. Januar hat das Amtsgericht eine Sitzung angesetzt und mich geladen. Wegen meines schlimmen chronischen Gesundheitszustandes kann ich am 13.01.2022 wahrscheinlich nicht von Berlin nach Altenau reisen. Daher suche ich einen berechtigten Vertreter. Da ich Rentner mit nur 1.200 € Rente bin, suche ich nach einer eher einfachen und preisgünstigen Hilfe. Gruß, Elmar Neubrech
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Im Moment nicht - ich war relativ ausführlich.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Sie können aufgrund der gesetzten Terminierung des Gerichts wie folgt vorgehen:

1. Sie können sich ärztlich attestieren lassen, dass sie aufgrund ihres Gesundheitszustandes und ihrer Einschränkung nicht an der angesetzten Verhandlung teilnehmen können. Gleich laufen können Sie Verschiebung beantragen.

2. Sollte aufgrund ihres Gesundheitszustandes und ihres körperlichen Zustandes auch später eine Teilnahme an der Verhandlung nicht möglich sein, können Sie beantragen nach § 128a ZPO die Verhandlung via Internet zu führen, vgl. https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__128a.html

Helfen die vorgenannten Punkte nicht, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als einen Rechtsanwalt vor Ort zu beauftragen, sodass dieser den Termin wahrnehmen kann. Ansonsten droht ihnen der Verlust des Klageverfahrens über ein Versäumnisurteil.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),
ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.
Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.
Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.
Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Danke für Ihre klare Auskunft. Ich habe noch ergänzende Fragen:
[1] Wieviel kostet eine anwaltliche Vertretung bei der mündlichen Verhandlung.?
[2] Nachdem ich die Sonderzahlung vollständig geleistet habe, geht es jetzt vor allem um die Anwalts- und Gerichtskosten. Ich bin der Meinung, dass es keine Berechtigung gab, mich zu verklagen:
Die Festlegungen zur Sonderzahlung (ca. 3.400 €) erfolgten am 24. 07.2021
Dies teilte mir VOW erst am 20.08. per E-Mail mit.
Ich habe am 21.08. mein Einverständnis per E-Mail erklärt. Ich bat um Verständnis, dass ich ein paar Tage Zeit benötigte, bis das Geld flüssig sei.
Am 07.09. - also nur 17 Tage später - reichte VOW beim Amtsgericht CLZ Klage gegen mich ein.
Die Sonderzahlung hatte ich in 2 Raten gezahlt, 500 € am 04.10. und am 12.10. den Restbetrag. Die Sanierungsarbeiten wurden angeblich im Dezember 2021 abgeschlossen.
War die VOW im Recht, als sie am 07.09. Klage einreichte?
[3] Gibt es die Möglichkeit einer Entlastung von den Gerichtskosten (Dies hatte ich bei meiner Scheidung erfahren.)