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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 38955
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Juristische Frage: kommt ein Patient mehrfach innerhalb

Diese Antwort wurde bewertet:

Juristische Frage: kommt ein Patient mehrfach innerhalb eines Jahres oder auch länger zu MRT Untersuchungen, muss er jedes einzelne Mal eine neue Aufklärung od einen Fragebogen ausfüllen und unterschreiben u damit einwilligen? Oder genügt die Vorlage eines älteren Bogens zur Überprüfung und erneuter Unterschrift?
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): ich bin kein patient, sondern mtra. Möchte den korrekten Ablauf in unserer Praxis überprüfen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): nein

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

An sich brauchen Sie einen sogenannten "wissenden Patienten nicht aufzuklären (Rspr. BGH NJW 1984, 1807).

Allerdings müssen Sie im Streitfall darlegen und beweisen ob und inwieweit es sich um einen wissenden Patienten handelt. Es besteht hier in jedem Falle die Gefahr dass der Patient die letzte Aufklärung nicht verstanden oder wieder vergessen hat. Sie haben hier also ein Risko wenn Sie den Patient bei erneuten Untersuchungen nicht wieder aufklären.

Der für Sie sicherste Weg wäre es daher den Patienten auch bei Wiederholungsbehandlungen / Untersuchungen erneut aufzuklären.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Unsere Chef-Gattin legt unseren Privatpatienten ehemalige Fragebögen zur Überprüfung hin u lässt sie mit dem aktuellen Datum unterschreiben, um zu bestätigen, dass alles richtig/noch aktuell ist od lässt sie ggf aktualisieren.
Für mich ist das jur. nicht ausreichend.. bin ich da im Recht?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ein wiederholtes Unterzeichnen ersetzt keine erneute Aufklärung. Hier besteht für Ihren Arbeitgeber ein eindeutiges Haftungsrisiko.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Vielen Dank!

Gerne!

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Mir gehts nur nochmal um den Unterschied zw Aufklärung und Einwilligung.Patienten, die Kontrastmittel bekommen, werden aufgeklärt...ärztl Tätigkeit, nicht deligierbar. Auch so ein Thema bei uns..aber ein anderes ;)
Patienten, die zur Untersuchung kommen, ohne KM, bekommen einen Fragenbogen mit 10Fragen: Herzschrittmacher, Metallteile, Schwangerschaft, etc.. die müssen unterschreiben, dass die Angaben korrekt sind und sie mit der Untersuchung einverstanden sind.
Ist das ausreichend?
Deshalb rede ich von Aufkl vs Einwilligung.Unsere Ärzte sind nur 8h am Arbeitstag im Haus, wir arbeiten 6h alleine am MRT, fahren dann nur Untersuchungen ohne KM.
Gibt es hier einen Konflikt mit der Abrechnung?!?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Einwilligung bedeutet ja nur dass Sie mit der Untersuchung oder einem körperlichen Eingriff einverstanden sind. Wenn mit dieser Untersuchung Gesundheitsrisiken verbunden sind, dann müssen Sie darüberhinaus über diese Risken aufklären. Dies wäre mit einer Einwilligung alleine nicht abgedeckt.

Was nun den Fragebogen anbelangt, so muss dieser Fragebogen auf die mit den Fragen verbundenen Gefahren hinweisen, damit sich der Patient der Konsequenzen auch bewusst wird.

Bezüglich der Abrechnung sehe ich grundsätzlich dann einen Konflikt, wenn eine ärztliche Tätigkeit abgerechnet wird obwohl kein Arzt in die Untersuchung involviert ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Haben Sie vielen Dank!!Grundsätzlich muss man ja sagen, dass eine MRT gefährlich sein KANN... ok, ich weiß Bescheid!Kommen Sie gut ins Neue Jahr und bleiben Sie gesund!

Danke schön! Wünsche ich Ihnen ebenso!!