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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 41153
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe so eben einen Mahnbescheid vom Gericht bekommen das

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe so eben einen Mahnbescheid vom Gericht bekommen das ich Abrechnunsspitzen von 2016-2020 in der Höhe von insgesamt 1200€ + mahngebühren bezahlen soll. Ich habe nie eine Aufstellung der zusätzlichen Nebenkosten bekommen noch einen Verteilerschlüssel. Muss der Verwalter nicht die Mehrkosten belegen? Und sind 2016/17 nicht schon in der 3 jährigen Verjährungsfrist?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): niedersachsen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein eigentlich nicht

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

In der Tat ist der Verwalter in der Rechtspflicht, die gegen Sie geltend gemachten Kostenpositionen anhand prüffähiger und nachvollziehbarer Belege und Unterlagen im Einzelnen darzulegen und in Nachweis zu bringen.

Erfolgt dies nicht, so steht Ihnen das Zurückbehaltungsrecht gemäß § 273 BGB zu, von dem Sie solange Gebrauch machen können, bis der Verwalter ordnungsgemäß Rechnung legt.

Darauf kommt es im rechtlichen Ergebnis indes ohnehin nicht an, denn die Forderungen sind bereits verjährt.

Die Forderungen unterliegen der 3-jährigen Regelverjährung aus § 195 BGB, wobei der Fristenlauf jeweils am Ende des Jahres begann, aus welchem die Forderung datiert (§ 199 BGB).

Das bedeutet, dass die Forderung aus 2016 am 31.12.2019 verjährte, und diejenige aus 2017 am 31.12.2020!

Sie müssen somit keine Zahlung mehr leisten.

Widersprechend Sie dem Mahnbescheid daher umgehend.

Nutzen Sie hierzu das beiliegende amtliche Widerspruchsformular, und kreuzen Sie dort an "Ich widerspreche der Forderung insgesamt".

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
In dem Schreiben kann ich nicht begründen warum ich wiederspreche. Ist das nicht notwendig oder prüft dann das Gericht die fForderung ?

Selbstverständlich. Sie können sich in dem Widerspruch ausdrücklich auf die Einrede der Verjährung berufen.

Die Gegenseite wird den Mahnbescheid sodann zurückziehen.

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Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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