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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 38308
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Sehr geehrtes Just-Answer-Team, ich möchte gern ein paar

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrtes Just-Answer-Team, ich möchte gern ein paar Fragen an einen Strafrechtsanwalt stellen.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Berlin
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ja, dass würde ich ihm gern persönlich im Chat mitteilen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wie kann ich Ihnen behilflich sein?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schiessl, vielen Dank für Ihre Antwort. Eigentlich dachte ich mir, dass ich in meinem Fall nochmal mit einem Strafrechtler sprechen kann. Doch, jetzt wurde die Frage wohl doch an Sie weitergeleitet. Die Details kennen Sie bereits aus dem Fall. Mein Freund, hatte auch mit Ihnen vor zwei Tagen am Abend telefoniert. Es geht nochmal um die Urheberrechtsverletzung. Wir haben gestern ein Videocall mit der Verurteilten Person A und dem engen Freundeskreis (ehemaligen) gehabt. Die Berufung wurde abgelehnt und Person A muss nun tatsächlich rund 65.000 € zahlen. Person A hat laut eigenen Angaben jetzt plötzlich noch die Pflicht die Kontaktdaten der anderen Leute rauszugeben. Person A hat Kontakt mit einem weiteren Anwalt aufgenommen und dieser riet ihr zur Klage einer "Mittäterschaft"der Person E. Der Anwalt sagte Person A, dass sie gute Chancen hat Person E als Mittäter zu belangen und die Hälfte Strafe von ihm privat zu bekommen. Person E (also, der angebliche Mittäter) hat NUR im WhatsappChat die Vorschläge der Börsenbriefe gemacht. Also, nur geschrieben, dass er sie gern hätte. Auf den Vorschlag eingegangen sind ganz viele Leute sofort und haben auch gefragt, wohin sie die Zuzahlung überweisen sollen. Person hat hat dann die Verträge mit dem Verlag gemacht und die entsprechenden PDFs/Magazine in den verschiedenen, eigens für die Magazine angelegten Chatgruppen, verteilt. Reicht es aus, als Mittäter verurteilt zu werden, wenn man einen Vorschlag macht? Sogar eher noch als Witz gemeint? Person E war sich darüber gar nicht so im Klaren, und das war auch nicht unbedingt gewollt. Nur durch die Ausführung von Person A kam der Stein ins Rollen. Zur Vorgeschichte ist zu sagen, das lange Zeit BEVOR Person E überhaupt Bekanntschaft mit Person A gemacht hat, Person A sich schon ein weiteres Magazin mit Person B geteilt hat. Diese Chatverläufe besitzt ich selbst. Davon weiß der Verlag noch gar nichts. Also, aus meinem "Leben-Wissen" kam die IDEE, sich überhaupt teure Abonnements zu teilen, schon lange von Person A und B, ohne das Person E (angeblicher Anstifter und Mittäter) die beiden Personen überhaupt schon kannte. Denn Kontakt zu Person A und B habe leider ich als unbeteiligte Person, zu verantworten.So, ich hoffe Sie verstehen meine Frage. Besteht eine Mittäterschaft? Eine Anstiftung? Ist das überhaupt schon Strafrecht?Eine außergerichtliche Einigung konnte gestern leider nicht bei dem Videocall erzählt werden. Person A gibt jetzt Daten an den Verlag raus und will wohl Person E als Mittäter verklagen auf die Hälfte der Summe.Der Verlag wird jetzt wohl eine Unterlassungserklärung schicken. Das ist für Person E auch vollkommen okay, solange die Forderung nicht überzogen ist. Aber, als Mittäter verklagt zu werden, nur weil er einen Vorschlag im Chat gemacht hat, OHNE irgendetwas selbst davon in die Tat umzusetzen - ist sehr hart. Zumal mehrere Chatpartner gleich "HIER ich will auch" geschrieben haben um sich auch an den Börsenbriefen zu beteiligen.So, ich hoffe ich konnte den aktuellen Sachverhalt deutlich darstellen.UND, zahlt so etwas eine Rechtsschutzversicherung, wenn man zivilrechtlich, oder strafrechtlich (Keine Ahnung), als Mittäter, oder Anstifter privat verklagt wird?????VIELEN DANK FÜR IHRE MÜHE!!!Gesunde Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Es geht hier nicht um Strafrecht.

Mit Mittäterschaft meint der Anwalt des A was ich Ihnen am Telefon gesagt habe, dass hier eine Mithaftung bestehen könnte, wenn sich (hier E) und A gemeinsam zusammen getan haben um hier gemeinsam den Verlag zu schädigen. In diesem Falle kann im Innenverhältnis ein Haftungsausgleich erfolgen.

Das hat allerdings nichts mit Strafrecht zu tun, sondern mit Schadensersatz (wie schon angesprochen).

Ob Ihre Rechtsschutzversicherung dies zahlt hängt von Ihrem Versicherungsvertrag ab den ich nicht kenne. Sie sollten hier wenn ein Anwalt an Sie herantritt mit der Versicherung Kontakt aufnehmen und um Deckung nachsuchen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

MIt freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Vielen herzlichen Dank. Sollte, jetzt wirklich Post von dem gegnerischen Anwalt kommen, wären Sie denn bereit Person E in diesem Fall zu vertreten? Oder, macht es mehr Sinn sich einen Anwalt aus Berlin zu suchen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

meine Kanzlei ist in Regensburg. Es wäre für E besser sich einen Kollegen in Berlin zu nehmen. Wichtig! E soll die Kommunikation zu A sofort einstellen und keine Aussagen in der Sache tätigen.Sollte ein Anwaltschreiben kommen, bitte nicht selbst erwidern sondern sofort zum Anwalt.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

MIt freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Vielen herzlichen Dank!!!

Gerne!