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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 41129
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag. Ichvhabe einen Vertrag mit einem MPU Vorbereiter

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag. Ichvhabe einen Vertrag mit einem MPU Vorbereiter abgeschlossen, diesen jedoch kurz darauf wieder gekündigt. Ich habe eine Anzahlung von 1500,-€ geleistet, jedoch weigert sich die Firma diese zurückzuzahlen. Ich habe bereits mehrfach ein Kündigungschreiben geschickt und angemahnt, per Einschreiben und Einschr. mit Rückbrief. Ich möchte ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten und die Firma ggf wg Unterschlagung anzeigen da es sich anscheinend nicht um einen Einzelfall handelt.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Schleswig Holstein
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Da die benannte Firma überhaupt keine vertraglichen Leistungen erbracht hat, können Sie die umgehende Rückzahlung Ihrer Anzahlung verlangen, denn die Firma ist um diesen Betrag nach § 812 BGB ungerechtfertigt bereichert mit der Folge, dass Sie einen entsprechenden Herausgabeanspruch haben.

Diesen Anspruch können Sie notfalls auch erfolgreich auf dem Rechtsweg und gerichtlich durchsetzen.

Gehen Sie nun wie folgt vor: Fordern Sie die Firma letztmalig schriftlich (Einschreiben!) unter ausdrücklicher Berufung auf die eingangs dargestellte Rechtslage zur Rückzahlung auf.

Setzen Sie hierzu eine letzte Frist von maximal 7-10 Tagen ab Briefdatum.

Kündigen Sie in dem Schreiben an, dass Sie nach Fristablauf ohne weitere Ankündigung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen und dass die hierdurch bedingten Kosten die Firma als Verzugsschaden zu tragen haben wird.

Kündigen Sie des Weiteren an, dass Sie nach Ablauf der Frist Strafanzeige erstatten werden.

Gerät die Gegenseite mit dem Ablauf der von Ihnen gesetzten Frist in Verzug, sind die Rechtsverfolgungskosten (=Anwaltskosten) als Verzugsschaden gemäß §§ 286, 280 BGB ersatzfähig.

Sie können sodann auf Kosten der Firma einen Rechtsanwalt mandatieren, der Ihren Anspruch auf Rückzahlung geltend machen und durchsetzen wird.

Der Anwalt wird diese zunächst außergerichtlich und schriftsätzlich auf Zahlung in Anspruch nehmen.

Zahlt die Firma dann noch immer nicht, wird der Anwalt einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken oder Zahlungsklage erheben - auch die hiermit verbundenen weiteren Kosten Ihrer Rechtsverfolgung hätte diese zu tragen!

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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