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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 40975
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo wen ich ei e frage stelle und beraten werde was würde

Kundenfrage

Hallo wen ich ei e frage stelle und beraten werde was würde das kosten
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Bayern
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Habe eine Email bekommen das Ich was bezahlen soll soll Mahnungen bekommen haben und an einschreiben Brief bin sehr geschockt
Gepostet: vor 8 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 8 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sind unter den mitgeteilten Umständen zu keinen Zahlungen verpflichtet, denn ein Vertrag, der Sie zur Zahlung verpflichten soll, ist offensichtlich überhaupt nicht begründet worden!

Weisen Sie daher die gegen Sie geltend gemachten Forderungen zurück, und lassen Sie sich durch mögliche Folgeschreiben nicht unter Zahlungsdruck setzen und einschüchtern.

Behauptet die Gegenseite einen angeblichen Vertragsschluss, der Sie zur Zahlung verpflichten soll, so ist der Anbieter hierfür voll beweispflichtig.

Das bedeutet, dass man Ihnen den Abschluss des angeblichen Vertrages ganz konkret nachweisen muss.

Es ist also nicht so, dass Sie beweisen müssten, dass Sie keinen Vertrag abgeschlossen haben, sondern es verhält sich gerade umgekehrt: Die Gegenseite hat Ihnen nach den Regeln der Darlegungs- und Beweislast einen Vertrag unter Beweis zu stellen.

Die schlichte Übersendung einer Rechnung oder Mahnung stellt keinen Vertragsnachweis dar!

Kann die Gegenseite diesen ihr obliegenden Nachweis aber nicht erbringen, müssen Sie selbstverständlich auch nicht zahlen.

Bestreiten Sie daher nun ausdrücklich einen Vertragsschluss, und fordern Sie die Gegenseite auf, Ihnen das Gegenteil zu beweisen, indem man Ihnen einen Vertragsnachweis übersendet.

Formulieren Sie Ihr Zurückweisungsschreiben wie folgt:

"Unter Bezugnahme auf Ihr Schreiben vom... teile ich Ihnen mit, dass ich keinerlei Zahlungen leisten werde.

Den von Ihnen behaupteten Vertragsschluss bestreite ich hiermit ausdrücklich.

Sofern Sie gegenteiliger Ansicht sein sollten, obliegt allein Ihnen die volle Beweislast für einen vermeintlichen Vertragsschluss.

Sofern Sie mich weiterhin mich gänzlich unberechtigten Zahlungsaufforderungen überziehen sollten, behalte ich mir zudem vor, Strafanzeige wegen versuchten Betruges zu erstatten.

Datum/Unterschrift"

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 8 Tagen.

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen? Haben Sie noch Fragen? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 8 Tagen.

Weshalb geben Sie keine Bewertung ab??

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