So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 40918
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, der Mitarbeiter von mir Herr Bienkowski hat 2 Kinder,

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, der Mitarbeiter von mir Herr Bienkowski hat 2 Kinder, die mit seiner Frau im Polen leben.Herr Bienkowski arbeitet ununterbrochen in Deutschland und bezieht seid 2017 Kindergeld für seine beiden Kinder von der Deutschen Famillienkasse.Herr Bienkowski und seine Frau haben im Polen für Ihre Kinder kein Kindergeld beantragt oder bekommen und haben auch die Bescheinigungen vom polnischen Behörden erhalten. In diesem Jahr hat der Herr die Rückzahlung Förderung von der deutschen Famillienkasse bekommen. Die Famillienkasse möchte ungefähr 6 Tausend Euro für den Unterschidsbetrag zurück haben. Es geht um das Geld welches Herr Bienkowski vom polnischen Famillienkasse beziehen könnte, aber nicht bezogen hat. Wieso hat die Famillienkasse überhaupt dann das Geld gezahlt? Und wieso so lange?
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): Die Famillienkasse hat immer alle Unterlagen bekommen, also die wussten es von Anfang an, das das Ehepaar kein Kindergeld im Polen bezieht und das die Kinder im Polen leben.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ihr Mitarbeiter sollte dem Rückforderungsbescheid umgehend widersprechen.

Zunächst war er als EU-Bürger und auf der Grundlage seines damit verbundenen Freizügigkeitsrechts kindergeldbezugsberechtigt.

Wenn nun er deutschen Familienkasse anhand offizieller Bescheinigungen der polnischen Behörden der Nachweis erbracht wurde, dass in Polen kein Kindergeld bezogen wurde, dann ist nicht nachvollziehbar, worauf die Familienkasse die Rückforderung rechtlich stützt.

Nach der gesetzlichen Regelung in § 65 Absatz 1 Nr. 2 EStG wird nämlich nur dann kein Kindergeld gezahlt, wenn (vergleichbare) Leistungen im Ausland bezogen werden:

https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__65.html

Ihr Mitarbeiter sollte daher dem Bescheid unter ausdrücklicher Berufung auf die dargestellte Rechtslage widersprechen.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.