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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 40918
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Hett RA Huettemann, ich habe einen PKW

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Hett RA Huettemann,
ich habe einen PKW Verkauft.
Der Käufer ist weder Probegefahren noch hat er groß verhandelt.
Die Freude über den Verkauf hielt jedoch nicht lange an.
Der Käufer möchte nun unter Grundlage dessen, dass das Auto angeblich einen Mangel hat vom Kauvfertrag zurück treten und das Auto zurück geben. Der Einzige Nachweis, den es gibt, ist dass der der Käufer angeblich erst von einem Freund und dann von einer Werkstatt eine Bestätigung des Mangels bekommen hat.
Auf Nachfrage bei meiner Werkstatt, ob das wirklich sein kann, da ich selbst nie Probleme mit dem Auto hatte, wurde mir mitgeteilt, dass entsprechende Person bestens bekannt ist und keinen Zutrittzur Werkstatt mehr hat. Eine andere Person bestätigte mir dann bei meinen Recherchen, dass eine Person mit dem gleichem Nachnamen sehr gut bekannt ist und dieses anscheinend schon öfters so gamcht hat. Bei den zurück gegebenen Autos wurden dann anscheinend Steuergeräte oder Elektrobauteile getauscht. Ich selbst habe jetzt natürlich Angst, dass ich ebenfalls mit dieser Betrugsmasche zu tun habe. Ich habe mehrfach darum gebeten mir den Schaden schriftlich von einer Werkstatt zu bestätigen und habe sogar selbst mit dem größten Verkaufscenter der Automarke gesprochen, die Hilfe angeboten haben.
Wie gesagt alles wird ignoriert und auchc wenn ich noch nichts schriftliches vorgelegt bekommen habe, wird laufend mit Anzeige und Anwalt gedroht. Was soll ich jetzt machen. Kann der Käufer mich dermaßen unter Druck setzen, obwohl noch kein einziger Beweis vorliegt?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Lassen Sie sich keinesfalls unter Druck setzen und einschüchtern.

Unter Zugrundelegung Ihrer Sachverhaltsangaben spricht in der Tat alles dafür, dass es sich um einen Betrugsversuch zu Ihrem Nachteil handelt.

Selbstverständlich ist der Käufer für den angeblichen Mangel in der vollen Beweispflicht!

Er hat Ihnen also ganz konkret unter Beweis zu stellen, dass der von ihm behauptete Mangel vorliegt.

Berufen Sie sich daher gegenüber dem Käufer auf die dargestellte Rechtslage, und fordern Sie diesen letztmalig auf, den Mangel in Nachweis zu bringen.

Teilen Sie ihm sodann unmissverständlich mit, dass Sie keinen weiteren Kontakt wünschen, falls er den Mangel nicht unter Beweis stellen kann oder will, und verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass Sie ihn anwaltlich auf Unterlassung in Anspruch nehmen lassen, wenn er Sie weiterhin belästigen sollte.

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Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Diese beruhigt mich jetzt schon mal, vor allem da der Käufer immer aggressiver wird.
Ich habe mittlerweile dem Käufer ihre Zeilen weitergeleitet. Vielleicht löst dieses jetzt endlich die Situation.
Ich vermute aber, dass er nicht lange wartet, bis er wieder anfängt. Darf ich dann darauf bestehen, dass der angebliche Schaden begutachtet wird und wenn nichts festgestelltr wird er eine Anzeige wegen Betrug oder der gleichen zu erwarten hat? Natürlich würde ich nicht irgend eine Werkstatt beauftragen sondern, da es ein Audi ist, das nächst gelegene Audizentrum.

Ja, darauf können Sie selbstredend bestehen, denn Sie müssen sich nicht auf möglicherweise gefälschte Beweismittel verlassen.

Sollte sich erweisen, dass tatsächlich kein Mangel vorliegt, so können Sie Strafanzeige wegen versuchten Betruges (§§ 263, 22 StGB) erstatten.