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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 38298
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Guten Tag, Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Bayern
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Mein Anliegen ist folgendes. Ich habe eine Kostenvoranschlag von einem Fliesenleger in Höhe von 4.093,01€ erhalten. Die 1. Teilrechnung belief sich bereits über 6.183,14€, die ich termingerecht überwiesen habe, da das Vorhaben noch nicht abgeschlossen war. Persönlich konnte ich den Fliesenleger noch nicht auf die über 50% Abweichung von seinem Kostenvoranschlag ansprechen, da er immer da war, als ich gearbeitet habe. Nun habe ich noch eine Schlussrechnung über 1.300€ erhalten. Somit wurde der Kostenvoranschlag um 82% überstiegen. Wie kann ich dagegen vorgehen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Fliesenleger ist an seinen Kostenvoranschlag grundsätzlich gebunden. Sobald der Fliesenleger erkennen kann, dass er die Kosten nicht einhalten kann, muss er dies Ihnen mitteilen. Der Grund für die Mitteilung ergibt sich aus § 649 BGB. Sie haben dann nämlich die Möglichkeit den Vertrag zu kündigen und die Restarbeiten von einer anderen Firma (günstiger) ausführen zu lassen.

Ist die MItteilung unterblieben, so macht sich der Fliesenleger Ihnen gegenüber Schadensersatzpflichtig. Das bedeutet, Sie sind so zu stellen, wie Sie stehen würden, wäre die Mitteilung fristgerecht erfolgt. In diesem Falle hätten Sie kündigen und die Arbeiten weiter durch eine andere Firma ausführen lassen können. Die dadurch entgangene Ersparnis ist dann Ihr Schaden.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein das macht keinen Unterschied.

Wenn Ihnen durch die fehlende Mitteilung ein Schaden entstanden ist (Sie also die Arbeiten bei einem anderen Fliesenleger billiger bekommen hätten) dann können Sie diesen SSchaden mit der Restzahlung verrechnen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Wie soll ich aber nachweisen, dass mir ein Schaden entstanden ist, außer dass die Endsumme 83% des Kostenvoranschlags überschreitet und mit ein finanzieller Schaden entstanden ist.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie müssten sich ein Vergleichsangebot erstellen lassen. Ist dieses Günstiger als Ihr Fliesenleger so haben Sie einen nachgewiesenen Schaden. Hätte der von Ihnen befragte Fliesenleger aber die gleiche Summe verlangt, dann ist Ihnen kein Schaden entstanden.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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