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Dr. Ntzemou
Dr. Ntzemou,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 65
Erfahrung:  Expert
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Mein Sohn hat mit seiner Partnerin, einer Ukrainerin einen

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn hat mit seiner Partnerin, einer Ukrainerin einen Sohn bekommen.
Ihre Ehe mit einem anderen Mann wurde im Mai dieses Jahrs geschieden.
Mein Sohn hat die Vaterschaft vorher anerkannt und nimmt gerade die Elternzeit, um sich um seine Partnerin und das Kind zu kümmern.
Die Ausstellung der Geburtsurkunde in Rüdersdorf bei Berlin wurde heute verweigert, da die Kindesmutter noch nicht 10 Monate geschieden ist, wäre das Kind nach ukrainischem Recht automatisch das Kind des geschiedenen Ehemannes.
Die Scheidung erfolgte jedoch in Deutschland und nach deutschem Recht.
Irrt die Standesbeamtin in oder ist das Gesetz wirklich so, dass in dem Fall ukrainisches Recht angewandt wird?
Fachassistent(in): Gibt es gemeinsame Kinder oder Eigentum?
Fragesteller(in): Jaq
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Das Thema ist sehr komplex. Die Prüfung und Beantwortung der Frage wird daher etwas Zeit in Anspruch nehmen. Ich werde mich bemühen Ihnen so schnell wie möglich zu helfen.

Könnten Sie mir noch sagen, welche Staatsangehörigkeit Ihre Tochter, ihr Ex-Mann und der Vater des Kindes hat?

Beste Grüße,

Dr. Ntzemou und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Der Vater des Kindes ist deutscher Staatsbürger ( von Geburt an), der Ex -Mann ist Usbeke und lebt seit den 90er Jahren in Deutschland. Sie hat sich von ihm bereits vor zweieinhalb Jahren getrennt und ist damals wegen häuslicher Gewalt vor ihm geflohen, es gibt seitdem keinerlei persönliche Kontakte .
Danke ***** ***** Grüße

Und die Mutter ist Deutsche? Hier kommt es maßgeblich drauf an, nach welchem Recht die Ehe damals geschlossen. Ich vermute, dass die Ehe nach ukrainischem Recht geschlossen wurde, sodass sich Regelungen des ukrainischen Rechts auf die Beziehung zum Kinde auswirken.

Wo hat das Paar damals geheiratet?

Beste Grüße

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Die Mutter ist Ukrainerin mit deutschem Aufenthalt ( sie hat aus der ersten Ehe ein Kind mit deutsch-ukrainischer Staatsbürgerschaft) und die Ehe wurde in Berlin-Schöneberg nach deutschem Recht geschlossen und ebenso nach deutschem Recht geschieden.Mit besten Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sehr geehrte Frau Dr. Ntzemou,wir können auch gern kurz telefonieren. - Vielleicht klärt das die Sachlage besser auf.
Nach allem, was ich gelesen habe, stimmt die Aussage der Sachbearbeiterin im Standesamt nicht.
Zumal das Jugendamt die Vaterschaftsanerkennung vorab angenommen hat.Danke ***** ***** Grüße
DW

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich habe recherchiert. Die Aussage der Standesbeamtin ist falsch.

Die Vaterschaft richtet sich hier nach § 1592 BGB. Vater des Kindes ist derjenige, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, oder die Vaterschaft anerkennt. Da Ihre Tochter um Zeitpunkt der Geburt bereits geschieden war, kann ihr Ex-Mann eindeutig nicht der Vater sein.

Auch in Bezug auf das Recht, das auf das Kind anzuwenden ist, ist eindeutig KEIN ukrainisches Recht anzuwenden. Gemäß § 19 Abs. 1, Satz 1 und Abs. 2 EGBGB, dass die Abstammung des Kindes regelt, dessen Eltern Bezug zu anderen Staatsangehörigkeiten haben, sagt, das die Abstammung eines Kindes nach dem Recht des Staates geregelt wird, in dem es und seine Mutter ihren gewöhnlichen Wohnsitz haben (gem. § 19 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 EGBGB), also Deutschland. Hier ist eindeutig deutsches Recht anzuwenden.

Ich empfehle Ihnen diese beiden Gesetze der Dame beim Standesamt vorzulegen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Gerne können Sie mich nochmal kontaktieren, wenn Sie in dieser Angelegenheit noch einmal Rat benötigen!

Herzlichst,

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ein großes Dankeschön!

Sehr sehr gerne!

Viel Erfogl!

Beste Grüße

Rechtsanwältin