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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 20013
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Steuerfreibetrag

Diese Antwort wurde bewertet:

Steuerfreibetrag

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Können Sie mir den Sachverhalt etwas ausführlicher darstellen?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Hallo.
Ich habe folgendes Problem: Ich möchte einen Werkstudenten Job annehmen, meine wöchentliche Arbeitszeit beträgt weniger als 20 Stunden, aufgrund des Stundenlohns werde ich aber den jährlichen Steuerfreibetrag überschreiten. Dadurch würde ich ja dann Einkommenssteuer zahlen. Ist ein Verlustvortrag über meine Studienzeit (Zweitstudium) trotzdem möglich?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
haben Sie einen bescheinigten bzw. durch das Finanzamt festgesetzten Verlustvortrag?
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Nein den habe ich nicht, ich habe im Oktober mein Studium begonnen und möchte mich für die kommenden Jahre zwecks Verlustvortrag vorbereiten. Ich habe jährlich ca. 7.300€ Studienkosten, welche ich mir mit dem Verlustvortrag möglichst zurückholen möchte. Mein Studium dauert 3 Jahre

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.
Wenn es sich um ein Erststudium handelt, sind die anfallenden Kosten lediglich als Sonderausgaben zu behandeln.

D. h. diese können nicht als Verlust festgesetzt werden, sondern "Verfallen" bei Nichtverbrauch im jeweiligen Kalenderjahr.

Nur beim Zweitstudium können die Kosten als Werbungskosten als Verlust festgesetzt werden und in die Folgejahre vorgetragen werden.

Weitere Details finden Sie über nachfolgenden Link:

https://taxfix.de/steuertipps/erststudium-absetzen/

Ich bedaure Ihnen keine positiver Einschätzung übermitteln zu können.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Danke für Ihre Einschätzung, leider weiß ich das alles schon.Ich bin im Zweitstudium, dadurch kann ich meine Studienkosten als Verlust vermerken und über die Jahre bis zum Ende meines Studiums die Verluste aufsummieren.Was ich allerdings nicht weiß, ist, ob ein Verdienst oberhalb des gesetzlich festgelegten Steuerfreibetrags negative Auswirkungen auf meinen Verlustvortrag hat.Bspw. Verdiene ich durch meine werkstudentische Tätigkeit 12.000 euro, der Steuerfreibetrag liegt bei 9.600€ dementsprechend müsste ich auf 2.400€ Einkommenssteuer zahlen. Mein Verlustvortag hat eine Höhe von 7.300€, kann ich dann diese 7.300€ am Ende des Studiums geltend machen oder nur 4.900€ oder sogar gar nicht?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wenn Sie in einem Jahr Ihres Studiums positive Einnahmen haben, dann wird dies natürlich auf den Verlustvortrag angerechnet.

Es besteht kein Wahlrecht.

Wenn Sie daher Ihre Einnahmen nicht mit Ausgaben im gleichen Jahr "neutralisieren können, dann wird der Verlustvortrag gemindert.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Wird der Verlustvortrag, dann nur um den Betrag gemindert, welcher über dem Steuerfreibetrag liegt?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja.

Und der verbleibende Betrag wird neu festgesetzt und kann weiter vorgetragen werden.

Konnte ich Ihre Fragen beantworten?

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Ich glaube sie haben meine Frage beantwortet, nur um sicher zu gehen folgendes Beispiel:
12.000€ (Einkommen) - 9.700€ (ca. Steuerfreibetrag) = 2.300€ (zu versteuernder Verdienst)
7.320€ (Studienkosten) - 2.300€ (zu versteuernder Verdienst) = 5.020€ (Betrag der auf den Verlustvortrag angerechnet wird)Ist das so korrekt?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja, das ist korrekt.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Sehr geehrter Rechtsanwalt,vielen Dank für Ihre Expertise, Sie haben mir damit sehr geholfen.
Ich werde Ihnen 5 Sterne geben.Einen schönen Abend noch.Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnten.
Gerne stehe ich Ihnen auch zukünftig zur Verfügung.
Bitte seien Sie noch so freundlich und geben Sie eine positive Bewertung ab (anklicken zwischen 3 - 5 Bewertungssternen oberhalb der Fragebox links/rechts).
Alles Gute und bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

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