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Dr. Ntzemou
Dr. Ntzemou,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 71
Erfahrung:  Expert
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Ich bin seit Januar 2020 in meinem Unternehmen beschäftigt

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin seit Januar 2020 in meinem Unternehmen beschäftigt (weniger als 20 Mitarbeiter). Ich habe eine Kündigunsfrist im Arbeitsvertrag von 3 Monaten zum Monatsende. Ist dies zulässig? Meine Firma ist eine Unternehmensberatung und nicht tarifliche gebunden.
Fachassistent(in): Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Fragesteller(in): 30 Wochenstunden, unbefristet
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich habe eine neue Arbeitsstelle und werde dadurch geblockt. Ausserdem bin ich als Testkauferin oft +/- 10 Stunden unterwegs und schaffe es gesundheitlich nur noch schwer. Oft fahre ich 1000 km in 1 Woche. Habe Diabetes und schon seit 1 Jahr Probleme mit der rechten Schulter.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Es ist üblich, dass eine 3-monatige Kündigungsfrist vertraglich und in Abweichung zu den gesetzlichen Kündigungsfristen, die für einen Arbeitsvertrag gemäß § 622 BGB gelten, vereinbart wird.

Die drei monatige Kündigungsfrist können Sie umgehen, indem Sie einen Aufhebungsvertrag mit Ihrem Arbeitgeber vereinbaren. Der Zeitpunkt, zu dem Sie ausscheiden ist frei wählbar. Je nach dem, was Sie vereinbaren.

Ich hoffe Ihnen damit Ihre Frage beantwortet zu haben. Für weitere Fragen hierzu stehe ich Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung. Über eine Bewertung meiner Antwort (3-5 Sterne über der Frage) würde ich mich sehr freuen, damit ich meinen Service auch weiterhin anbieten kann. Selbstverständlich können Sie auch nach Bewertung Nachfragen zu diesem Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

kann ich Ihnen in dieser Sache noch weiterhelfen? Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung. Über eine Bewertung meiner Antwort (3-5 Sterne über der Frage) würde ich mich sehr freuen, damit ich meinen Service auch weiterhin anbieten kann. Selbstverständlich können Sie auch nach Bewertung Nachfragen zu diesem Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

kann ich Ihnen in dieser Sache noch weiterhelfen? Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung. Über eine Bewertung meiner Antwort (3-5 Sterne über der Frage) würde ich mich sehr freuen, damit ich meinen Service auch weiterhin anbieten kann. Selbstverständlich können Sie auch nach Bewertung Nachfragen zu diesem Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

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Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Sehr geehrter Herr Ntzemou, mein Chef lässt sich nicht auf einen Aufhebungsvertrag ein, da er auf meine Arbeit angewiesen ist. Ich habe gelesen, dass, wenn die längere Kündigungsfrist zum Nachteil des Arbeitnehmers ist, dann gilt die gesetzliche. Hab ich das falsch verstanden?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

JEIN. Kündigungsfristen bezwecken eigentlich den Schutz des Arbeitnehmers. Wird ihm gekündigt, so soll ihm ausreichend Zeit eingeräumt werden um eine neue Arbeitsstelle zu finden. Gleichzeitig kommt er noch in den Genuss seines Gehalts von der alten Stelle.

Zum Nachteil des Arbeitnehmers wirkt sich dann eine verlängerte Kündigungsfrist aus, wenn er quasi an den Arbeitgeber derart gebunden wird, dass er keine Chance hat, eine neue Stelle einzugehen. So zum Beispiel bei Kündigungsfristen die 12 Monate und länger andauern.

Das kann man aber bei einer 3-moantigen Kündigungsfrist leider nicht sagen. Es handelt sich hierbei um eine übliche, wenn nicht sogar die am häufigsten anzutreffende Kündigungsfrist. Ein anderes Ergebnis lässt sich auch nicht dadurch rechtfertigen, dass die Kündigungsfrist in Ihrem Fall Sie davon abhält, eine neue Stelle einzugehen, da die Prüfung ob eine Kündigungsfrist nachteilig ist, nicht bezogen auf den einzelnen Fall (hier Ihr Fall) sondern allgemein erfolgt.

Leider steht Ihnen auch nicht der Weg über die fristlose Kündigung Ihrerseits offen. Denn, Arbeitnehmer dürfen grundsätzlich wegen eines neuen Arbeitsplatzes nicht fristlos kündigen, da Arbeitgeber ein Recht auf Planungssicherheit haben. Sie müssen sich deshalb an die Kündigungsfrist im Arbeitsvertrag halten.

Ich empfehle Ihnen hier weiter den Versuch über den Aufhebungsvertrag. Vielleicht gibt Ihr Arbeitgeber nach.

Für weitere Fragen hierzu stehe ich Ihnen natürlich jederzeit gerne zur Verfügung. Über eine Bewertung meiner Antwort (3-5 Sterne über der Frage) würde ich mich sehr freuen, damit ich meinen Service auch weiterhin anbieten kann. Selbstverständlich können Sie auch nach Bewertung Nachfragen zu diesem Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin

Dr. Ntzemou und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

kann ich Ihnen in dieser Sache noch weiterhelfen? Gerne stehe ich Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung. Über eine Bewertung meiner Antwort (3-5 Sterne über der Frage) würde ich mich sehr freuen, damit ich meinen Service auch weiterhin anbieten kann. Selbstverständlich können Sie auch nach Bewertung Nachfragen zu diesem Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin