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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 38298
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Mein Sohn hat am 1.2.2019 EINE Datei mit Kinderpornografie

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn hat am 1.2.2019 EINE Datei mit Kinderpornografie downgeloaded, aber ganz kurz danach wieder gelöscht. Dies wurde ihm bei der kürzlichen Hausdurchsuchung vorgehalten und alle Datenträge beschlagnahmt. Die Datei dürfte im normalen Zugriff auf der PC Festplatte nicht mehr sichtbar sein, die IT kann evtl. jedoch den Nachweis noch führen, wenn sie es darauf anlegt. Gehen wir Recht in der Annahme, dass das neue verscärfte Recht auf diese Tat noch nicht anzuwenden ist - sodass er evtl. mit einem Strafbefehl davon kommen könnte.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Baden-Württemberg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ja. Er hat schon einmal Anfangs der 10-er Jahre gesündigt und damals einen Strafbefehl über 1 Jahr Haft auf Bewährung erhalten, da waren es aber 1000-e von Dateien.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Auch wenn die Datei gelöscht wurde, so besteht leider die reale Gefahr, dass die Datei wiederhergestellt werden kann. Sicher würde Ihr Sohn nur dann sein, wenn der Datenträger mehrmals überschrieben wurde.

Das anzuwendene Recht richtet sich nach dem zum Tatzeitpunkt gültigem Recht. Das neue verschärfte Recht wird daher nicht zur Anwendungen gelangen. Die Tat von vor 10 Jahren muss sich Ihr Sohn nicht als strafschärfend anrechnen lassen, so dass gute Chancen bestehen, dass Ihr Sohn wieder mit einem Strafbefehl davonkommen könnte.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ich habe vergessen, dass im Durchsuchungsbeschluss die Mitteilung an das BKA dieser US Behärde vermerkt ist - von daher wird er vom download wohl kaum runterkommen, denn allein diese Mitteilung dürfte ausreichend sein, auch wenn die Datei evtl. nicht mehr auffindbar ist. Mein Sohn sagt, er lösche immer so, dass sein PC dauernd diese überschreiben würden, die IT der Polizei ist aber wohl schon ziemlich ausgefuchst und wird diese Datei von der BKA Meldung wohl unbedingt finden wollen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

je öfter die Datei überschrieben wurde, desto unwahrscheinlicher ist es das das BKA die Datei findet.

Wird hier sicherlich auf das von Ihrem Sohn verwendete Löschprogramm ankommen. Näheres kann Ihnen nur ein Techniker sagen. Der Tatnachweis kann auch durch die Feststellung eines erfolgten Downloads erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ok - das sehe ich auch so. Leider.