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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 38427
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, Hallo, Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, Hallo,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Hallo, ich bin Freiberufl. Fotojournalist. Am 9.11.2012 wurde ein Vergleich nebst geringfügigen Auflagen (neue Rechnung schreiben) vor Gericht geschlossen, weil ein Auftraggeber meine RE nicht bezahlte. Mein damaliger Proßzeßbevollmächtigter riet mir zu dem Vergleich, damit „ich das Geld noch vor Jahresende auf dem Konto habe“. Ich beauftragte ihn umgehend mit der Vollstreckung aus dem Vergleich. Als er längere Zeit untätig war, ermahnte ich ihn mehrfach mündlich als auch schriftlich, die Vollstreckung einzuleiten. Nichts von seiner Seite geschehen. Auch kein Tätigkeitsnachweis in irgendeiner Form. Im November 2020 (also ACHT Jahre danach) forderte er eine weitere Unterschrift einer Vollmacht von mir, um nun tätig zu werden. Wieder nichts. Als ich im Februar 2021 noch einmal nachfragte, bekam ich die Antwort, dass er die vollstreckbare Ausfertigung nicht besitzt und ich die notwendigen Unterlagen selbst zusammenstellen und an die Gerichtsvollzieherverteilerstelle schicken soll. Diese bewußt falsche Behauptung hat er in den vergangenen Jahren mehrfach geäußert. Es gibt allerdings eine handschriftliche Mitteilung an mich, dass er die vollstreckbare Ausfertigung erhalten hat!
Vor kurzem endlich ein durch mich beauftragter erneuter Vollstreckungsversuch, der erfolgreich war. Der Schuldner hat den Betrag an mich gezahlt. Er hat aber auch gleichzeitig eine „Vollstreckungsabwehrklage“ eingereicht. Dann wurde vom Gericht ein mündlicher Verhandlungstermin am 2.11.2021 anberaumt. Durch Unwissenheit bin ich (auch in einem Schreiben an das Gericht ausdrücklich formuliert, später telefonische Nachfrage zum Termin), dem Termin ferngeblieben, da ich der Auffassung war, der Prozeß hat sich endlich nach 10 Jahren erledigt. Damit erging ein Versäumnisurteil. Ich muss den Betrag zurückzahlen und das Urteil ist vollstreckbar. Damit sind die Tatsachen vollkommen verdreht, wenn ein Gericht „für Recht anerkennt“, dass man eine Leistung erbringt und der Auftraggeber nicht dafür bezahlen muss!
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): z.Z. nicht

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wie kann ich Ihnen konkret behilflich sein?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Natürlich möchte ich für meine Arbeit die schon 10 Jahre zurückliegt, bezahlt werden. Nch diesem Versäumnisurteil kann der Schuldner und nunmehr Kläger den bereits gezalhten betrag vollstrecken. Wie kann ich selbst rechtssicher dagegen vorgehen? Ich lehne das Gericht nunmehr ab, aufgrund von Entscheidungen die im Laufe der Jahre getroffen wurden und insbesondere aber wegen der "Verdrehung von tatsachen". Was kann ich da machen? KLann ich Strafanzeige gegen den Schuldner stellen? Ich vermute vorsätzlichen Betrug, da ich der Auffassung bin, dass der Schuldner un d Auftraggeber nie vorhatte, mich zu bezahlen für die Arbeit die er in Auftrag gegeben hat.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wann haben Sie denn das Urteil erhalten? Stammt das Urteil vom Amtsgericht?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Den Brief habe ich am 6.11.21 erhalten vom Amtsgericht

Sehr geehrter Ratsuchender,

in diesem Falle ist die Einspruchsfrist noch nicht abgelaufen. Der für Sie einzig mögliche Weg ist es gegen das Versäumnisurteil binnen einer Frist von 14 Tagen Einspruch einzulegen, Klageabweisung zu beantragen und die Klageabweisung entsprechend zu begründen.

In diesem Falle wird die Vollstreckungsabwehrklage wieder aufgenommen und das Verfahren weiter geführt. Eine Strafanzeige wegen Betruges wird Ihnen dagegen nicht weiter helfen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichenn Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Was ist zu beachten bei der Begründung der Klageabweisung?

Sehr geehrter Ratsuchender,

das kommt natürlich darauf an, was die Gegenseite in der Klage behauptet hat.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichenn Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.