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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19991
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Ich arbeite seit vielen Jahren in einem Wohlfahrtsverband.

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich arbeite seit vielen Jahren in einem Wohlfahrtsverband. Nun habe ich starke Zweifel, ob das Geschäftsgebaren der Geschäftsführer und Abteilungsleitungen rechtlich korrekt sind. So werden u.A. Aufträge freihändisch vergeben ohne, zumindest soweit ich es von meiner Position aus sehen kann, Vergleichsangebote eingeholt oder Ausschreibungen erfolgen (>35000Eur auf 5 Jahre). Meine Anfragen an die Geschäftsführer werden von diesen geblockt (es wurden mir bereits personelle Konsequenzen angedroht) und den Aufsichtsrat kann ich nicht informieren, da ich dann garantiert meine Anstellung riskiere. Wie kann ich hier korrekt vorgehen? Wo finde ich Informationen zu den verbindlichen Vorschriften bzgl. Angeboten und Ausschreibungen in einem teils kirchlichen/teils weltlichem Verband?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Bitte erlauben Sie mir zur abschließenden Prüfung noch folgende klarstellende Frage:
Sind Sie Arbeitnehmer in der Unternehmung?

Welche Position haben Sie dort inne?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ich bin IT Teamleiter, wobei wir Teil der Verwaltung sind und keine eigene Abteilung besitzen. Der für uns zuständige Verwaltungschef hat bereits nach einem Jahr wieder gekündigt, so daß der GF mein Vorgesetzter ist. dZum 31.12 habe ich gekündigt, da ich für die Inkompetenz der GF nicht den Kopf hinhalten werde. Da ich außerdem Mitglied im Verein des Wohlfahrtsverbands bin, habe ich bei der nächsten Mitgliederversammlung die Möglichkeit ohne auf eine Verschwiegensheitpflicht Fragen zu stellen. Allerdings dauert es bis dahin noch 8 Monate und wahrscheinlich werden wieder nur Plattitüden "Vertrauen Sie uns, wir wissen was wir tun" zu hören sein.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.
Aufgrund Ihrer Position als "einfacher" Arbeitnehmer haben Sie keine rechtliche Möglichkeit, das Verhalten des Vorstands zu prüfen und vor allem zu beanstanden.

So lange hier kein strafrechtlich relevantes Verhalten gegeben ist, können Sie nur die Thematik an den Beirat oder die Mitgliederversammlung herantragen.

Diese haben die entsprechenden Möglichkeiten, den Vorstand/Geschäftsleitung zur Auskunft und Rechenschaft zu zwingen.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

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