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RA Moesch
RA Moesch, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 468
Erfahrung:  Bank und Kapitalmarktrecht
81056964
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RA Moesch ist jetzt online.

Hallo, Fachassistent(in): Hallo. Wie kann ich Ihnen helfen?

Kundenfrage

Hallo,
Fachassistent(in): Hallo. Wie kann ich Ihnen helfen?
Fragesteller(in): wir haben ab dem 27.10.21 6 LKWs in RUS Tula für die Beladung eines Holzhauses von einer dt. Spedition gestellt bekommen, aber da Putin einen Lockdown verhängt hat, haben wir unsere Zollpapiere am Freitag, 29.10. nicht wie geplant abholen können. Daraufhin haben wir die LKWs wieder entladen müssen und nach Hause geschickt. Heute kam eine Auflistung vom Spediteur mit Standgeld und Frachtausfall in Höhe von 9900 € bei einer vereinbarten Gesamtleistung der 6 LKWs über 21.300,00 €, also eine Zahlung von fast der Hälfte. Da es sich hierbei um höhere Ge***** *****delt, möchte ich gerne wissen ob und in welcher Höhe wir hierfür haften müssen. Über eine zeitnahe Rückmeldung wäre ich sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen Sabine Becht
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): Noch keine, da ich nicht weiß was zu tun ist.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): ja, der dt. Spediteur gibt dem Verlader Mitschuld, da er die Kennzeichen bereits vorab per Email erhalten hat, hätte er die Unterlagen frühzeitig erledigen können. Der Verlader gab uns die Auskunft, dass er die Unterlagen auch rechtzeitig abgegeben hat, aber diese erst am Freitag abholen kann!
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RA Moesch hat geantwortet vor 1 Monat.

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich komme gleich darauf zurück.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Mösch
​Rechtsanwalt

Experte:  RA Moesch hat geantwortet vor 1 Monat.

Tatsächlich kommt es hier auf die zwischen Ihnen getroffenen Vereinbarungen an. Welche Verträge liegen zugrunde, welche Speditionsbedingungen wurden vereinbart? Tatsächlich wäre höhere Gewalt ein Grund, eine Zahlung zu verweigern, diese kommt aber beiden Seiten zugute, so dass eine 50 % durchaus sachgerecht ist.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Herr Mösch, es sind die Bedingungen der ADSp 2017 im Vertrag geregelt (Leistungshindernisse, die nicht dem Risikobereich einer Vertragspartei zuzurechnen sind, befreien die Vertragsparteien für die Dauer der Störung und den Umfang ihrer Wirkung von den Leistungspflichten. Als solche Leistungshindernisse gelten höhere Gewalt, Unruhen, kriegerische oder terroristische Akte, Streiks und Aussperrungen, Blockade von Beförderungswegen sowie sonstige unvorhersehbare, unabwendbare und schwerwiegende Ereignisse. 
Im Falle eines Leistungshindernisses ist jede Vertragspartei verpflichtet, die andere Partei unverzüglich zu unterrichten; der Spediteur ist zudem verpflichtet, Weisungen des Auftraggebers einzuholen.) Aufgrund dieser Aussage finde ich eine Abrechnung von 50% übertrieben, oder? Mit freundlichen Grüßen S. Becht
Experte:  RA Moesch hat geantwortet vor 1 Monat.

Ja, da gebe ich ihnen Recht. Tatsächlich sind beide Seiten von Ihren Leistungspflichten hierdurch befreit.