So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 41021
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Abend, wir haben einen vollstreckungstitel gegen eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, wir haben einen vollstreckungstitel gegen eine ehemalige Einstaller beim Mahngericht bewirkt. Laut Gerichtsvollzieher hat sie seit Dezember 2020 einen Betreuer und sie hat am 31.6 schon die Vermögensauskunft gemacht. Laut Vermögensauskunft verdient sie nur über Nebenjobs Nachhilfe Geld. Die schuldnerin wirbt im Netz mit einer selbstständigkeit Beweise liegen vor. Jetzt ist meine Frage, hat sie sich strafbar gemacht, weil sie ja wusste, dass sie die Miete für die pferdeboxen nicht bezahlen kann und den Vertrag ab dem 1.4.21 unterschrieben. Und ist die vermögensauskunft nicht auch falsch.
Fachassistent(in): Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Fragesteller(in): Ende März 2021
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Der Betreuer hat auch für VermögensAngelegenheiten die Betreuerung und für den Postweg

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

In der Tat hat die benannte Person sich strafbar gemacht.

Hat die mit Ihnen den Vertrag geschlossen, obwohl ihr klar war, dass sie ihren aus dem Vertrag resultierenden Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann, so hat sie sich eines so genannten Eingehungsbetruges schuldig gemacht.

Dieses Delikt stellt eine Straftat gemäß § 263 StGB dar.

Hat sie anlässlich der ihr von dem Gerichtsvollzieher abgenommenen Vermögensauskunft Einkünfte aus der im Internet beworbenen selbständigen Tätigkeit verschwiegen, so hat sie sich zudem einer nach § 156 StGB strafbaren falschen Versicherung an Eides Statt strafbar gemacht.

Wegen dieser hier in Betracht kommenden Delikte können Sie Strafanzeige erstatten.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Was ist den mit dem Betreuer. Er hat auch über das Vermögens Mitsprache. Die erste Zahlung ist von ihrem geschäftskonto bezahlt
Das hätte doch der Anwalt sehen müssen. Er ist doch dsgpr verantwortlich.

Kannte der Anwalt die näheren Umstände, so hat er sich gegebenenfalls einer Beihilfe zum Eingehungsbetrug strafbar gemacht, §§ 263, 27 StGB.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Wie kann man das beweisen.??
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Was kann man jetzt tun, damit wir an unser Geld kommen

Wenn er Betreuer ist, dann kannte er auch die Vermögenslosigkeit der Peson. Wusste er von dem Vertragsschluss, so musste ihm klar sein, dass ein Eingehungsbetrug voliegt. Blieb er dann untätig, hat er sich strafbar gemacht.

Kannte der Anwalt die näheren Umstände, so hat er sich gegebenenfalls einer Beihilfe zum Eingehungsbetrug strafbar gemacht, §§ 263, 27 StGB.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Laut

Was heißt "Laut"?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
War ein versehen. Es ging ja Geld von ihrem Konto runter. Mit dem Verwendungszweck Pensionsvertrag. Da hat der Betreuer es doch gesehen. Auch beim Mahnverfahren wussten wir nichts vom Betreuer. Durfte die schuldnerin überhaupt den Vertrag unterschreiben?

Nein, das durfte sie nicht, denn ausweislich des von Ihnen übermittelten Dokuments besteht ein Einwilligungsvorbehalt des Betreuers.

Das bedeutet, dass sie nur mit dessen Zustimmung Verträge schließen kann.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Und was kann ich da jetzt machen?? Wie komme ich an mein Geld. Welche Anzeigen soll ich jetzt machen

Sie sollten sich umgehend an das Betreuungsgericht wenden, denn dessen Aufsicht untersteht der Betreuer und Beschwerde erheben.

Sodann können Sie den Betreuer auf Zahlung von Schadensersatz in Anspruch nehmen.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Und was kann ich gegen die Schuldnerin machen??

Sie können in vorbezeichneter Weise gegen diese vorgehen und Strafanzeige erstatten, denn die Tatsache, dass sie unter Betreuung steht, macht sie nicht etwa schuldunfähig!

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Welche Anzeige muss ich machen, dass sie den Vertrag nicht unterschreiben durfte?? Betrug??

Ja, Betrug nach § 263 StGB, und wenn Sie gegenüber dem Gerichtsvollzieher gelogen hat, dann auch § 156 StGB (=s.o.).

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Gut. Hätte der Betreuer sich nicht bei uns melden müssen, spätestens als wir den mahnbescheid beantragt haben? Wir haben erst vom Gerichtsvollzieher erfahren, das sie unter Betreuung steht.

Selbstverständlich hätte er dies tun müssen: Er hätte Sie ausdrücklich darauf hinweisen müssen, dass der Vertrag unwirksam ist, weil seine Zustimmung fehlt, um Sie vor Vermögensnachteilen zu bewahren.

Diese Unterlassung macht ihn Ihnen gegenüber schadensersatzpflichtig (=s.o.).

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Er kann aber nicht sagen, dass er von nichts gewusst hat oder.??

Nein, denn gemäß dem übermittelten Dokument obliegt ihm explizit die Vermögenssorge der Dame.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sollen wir direkt beschwerte einleiten oder den Betreuer damit kontaktieren??

Gern antworte ich Ihnen weiter.

Ich darf Sie aber nach umfassender Beantwortung Ihrer eigentlichen Frage zur Strafbarkeit der Dame und der zahlreichen neuen Fragen bitten, zunächst eine positive Bewertung abzugeben, damit meine bisher erbrachte Rechtsberatung auch vergütet wird. Ich werde sodann umgehend auf Ihre Nachfrage eingehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ist bewertet

Haben Sie vielen Dank!

Sie sollten zunächst den Betreuer kontaktieren: Machen Sie diesem gegenüber Ihren Schadensersatz geltend, und berufen Sie sich hierbei auf die vorstehend erläuterte Rechtslage.

Lenkt der Betreuer dann nicht ein, so wenden Sie sich umgehend an das Betreuungsgericht, und erheben Sie nach dorthin zur weiteren Veranlassung in dieser Sache Beschwerde.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Okay. Letzte Frage , die Dame hat ja bzw mehrere Internetseiten und auch per tiktok öffentlich gemacht, das sie selbständig ist und es gut läuft. Laut Vermögensauskunft hätte sie kein festes Einkommen und wäre nicht selbständig. Kann man sie trotzdem dran bekommen, auch wenn sie kein Geld damit verdient. Man weiss ja nicht, ob sie alles angibt

Ja, sicher, denn Sie haben einen Vollstreckungsbescheid, und aus diesem können Sie 30 Jahre vollstrecken. Erzielt sie daher Nebeneinkünfte, so haben Sie auch auf diese im Wege der Vollstreckung Zugriff.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Kann man die eventuellen anwaltskosten auch den Betreuer in Rechnung stellen?

Ja.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Okay. Dann gehen wir besser zum Anwalt. Welcher Aufgabenbereich wäre das. Ist das noch Mietrecht wegen der pferdeboxen oder welcher?

Der RA sollte seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Zivilrecht haben.