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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 41127
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich habe 2015 gemeinsam mit meinem damaligen

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe im November 2015 gemeinsam mit meinem damaligen Lebensgefährten ein Haus für 135.000,00 Euro gekauft. Vollfinanzierung über die Bank. Kredit nur bekommen, weil ich regelmäßiges Einkommen hatte. Monatlich 620 Euro an die Bank gezahlt, er die gleiche Summe. Im Grundbuch beide eingetragen. Ich bin im Februar 2016 ausgezogen, er Unkosten alleine getragen . Hat jetzt den Rest an Bank von 100.000,00 gezahlt, Schulden getilgt. Möchte jetzt den Grundbuchaustrag von mir. Kann ich jetzt noch einen Geldbetrag geltend machen?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Hessen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein,

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, selbstverständlich.

Sie müssen Ihrer Austragung aus dem Grundbuch nur gegen Zahlung eines Ausgleichs an Sie zustimmen, der sämtliche von Ihnen geleisteten Finanzierungsbeiträge umfasst.

Dieser Ausgleichsanspruch ist auch unverjährt.

Die dreijährige Verjährungsfrist gemäß §§ 195, 199 BGB beginnt erst zum jetzigen Zeitpunkt zu laufen, zu welchem Ihr Forderungsrecht auf Ausgleichszahlung gegen Ihre Grundbuchaustragung entsteht!

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Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Herr Hüttemann,
Schön jetzt einen Namen zu seinem Schreibpartner zu haben :-)
Hier doch noch ein paar Fragen:
Mein monatlicher Betrag waren doch 630 € für die Bank, gerechnet auf 4 Jahre die ich mit ihm dort gelebt habe, wären 30.240,00€.
Wenn ich jetzt sage, ich will für die Austragung 40.000,00€, ist das realistisch (Preise für Immobilien stark gestiegen)? Oder kann ich nur die tatsächlich geleisteten Raten geltend machen?
5000,00 € hatte er mir überwiesen, damit ich den Umzug von Rheinland-Pfalz nach Hessen machen konnte u.für Anschaffungen, da ich bis auf kleinere Möbelstücke alles im Haus gelassen habe.
Wenn ich Geld von ihm bekomme, was muss man dann an das Finanzamt davon zahlen?
Was kostet für mich dann der Notar, wenn ich das Ganze von Hessen aus mache?
Falls er nichts zahlen will und ich sage: dann keinen Austrag, kann er mir gerichtlich etwas "anhaben"?
So, haben fertig mit Fragen:-)
Ich freue mich sehr auf Ihre Rückmeldung.
Seien Sie herzlich gegrüßt
von Sylvia Schau

Als Miteigentümerin partizipieren auch an der Wertsteigerung. 40.000 € sind daher realistisch.

Der Auszahlungsbetrag unterliegt nicht der Besteuerung.

Die Notarkosten hängen von dem Wert der Immobilie ab. Sie müssen mit etwa 750 € rechnen.

Nein, er könnte Ihnen nichts anhaben, denn niemand kann Sie zwingen, sich austragen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
bei Verweigerung meinerseits, kann er mich dazu verpflichten, die Hälfte der anfallenden Grundsteuer zu bezahlen?
Sorry, die Fragen fallen mir jetzt erst ein.
Mit freundlichen Grüßen
Sylvia Schau

Ja, leider, denn Sie stehen noch im Grundbuch.

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich hoffe, das ist jetzt die letzte Frage:
Kann er bei Verweigerung auch sagen, dann musst du die Hälfte des Hauskaufs zahlen, sprich ich müsste ihm von 135.000,00 die Hälfte überweisen?

Nein, das ist ausgeschlossen!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Obwohl ich "Miteigentümer" bin???

Ja, er kann Sie nicht zu Zahlung zwingen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Gibt es einen Paragraph der das unterbindet?