So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 38322
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo! Meine Frage bezieht sich auf eine weitere

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo! Meine Frage bezieht sich auf eine weitere Vorgehensweise und evtl. daraus entstehende nachteilige Folgen.......zum Sachverhalt: Mein Mann war bis zum 31.8.21 bei AG, nenne ich jetzt A beschäftig....er hat von sich aus ordentlich und fristgerecht gekündigt und ist seit 1.9.21 bei einem neuen AG angestellt......der ehemalige AG A hatte ihm für Monat August 21 nachweislich kein Lohn gezahlt, zudem hat mein Mann Anspruch auf Urlaubsabgeltung, nachweislich von 6 Urlaubstagen, ca 900,00 Euro brutto.........es sei an dieser Stelle erwähnt, dass während der letzten Zeit beim ehemaligen AG hin und wieder Gerüchte über Zahlungsschwierigkeiten gestreut wurden.............jedenfalls ist mein Mann alle bislang nötigen rechtlichen Schritte gegangen und hat nun für den 8.11.21 eine Ladung zur Güteverhandlung vom zuständigen Arbeitsgericht erhalten......zwischenzeitlich hat mein Mann via Internet von der Insolvenzeröffnung der Firma (ehem. AG) zum 15.10.21 Kenntnis erlangt und einen entsprechenden Insolvenzgeldantrag gestellt. Meinem Mann und mir ist in diesem Zusammenhang bewußt, dass die Agentur für Arbeit für die Urlaubsabgeltung nicht zuständig ist. Aber hauptsächlich geht es uns um die Lohnzahlung für August 21.......Gibt es nachteilige Folgen bezüglich des Insolvenzgeldantrages, wenn mein Mann die Klage beim Arbeitsgericht zurückzieht?....wie erwähnt, es geht um die Lohn- bzw. Gehaltszahlung, da hierfür privat Geld geliehen werden musste........und leider hat mein Mann keine entsprechende Rechtsschutzversicherung (wie immer....es gab zuvor nie derartige Probleme).....im Insolvenzantrag selbst gab mein Mann an bzw. beantwortete er die Frage zur erhobenen Klage beim Arbeitsgericht mit ja mit dem Zusatz: "Urteil steht noch aus, Kopie wird nach Erhalt nachgereicht"....wenn sich die Klagerücknahme für die Bewilligung des Insolvenzgeldes nicht nachteilige auswirkt; wie kann mein Mann die Klage am einfachsten und unkompliziert zurücknehmen?
Fachassistent(in): Über welche Art von Klage sprechen wir genau?
Fragesteller(in): Lohnklage
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): im Moment nicht

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihr Mann kann die Klage vor dem Arbeitsgericht durch einen entsprechenden Schriftsatz zurücknehmen ("ich nehme die Klage zurück).

Nachteile für den Insolvenzgeldantrag sind hier grundsätzlich nicht zu befürchten.

Denn: Voraussetzung für den Erhalt des Insolvenzgeldes ist einmal die Insolvenz des Arbeitgebers, der Lohnausfall und ein entsprechender Antrag auf Insolvenzgeld. Auf Klage oder Klagerücknahme kommt es also beim Insolvenzgeld nicht an.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

.

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Danke für Ihre Antwort Herr Schiessl. Sie schreiben, dass Nachteile grundsätzlich nicht zu befürchten sind. Das verunsichert mich ein wenig.....habe Sorge, dass der Rechtsweg mit Rücknahme unterbrochen wird, da die Arbeitsagentur doch auch das verauslagte Insolvenzgeld an den Arbeitnehmer auf Amtsweg entsprechend einfordern wird.

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, mit der Klagerücknahme entsteht kein Verzicht oder Verbrauch des Lohnanspruches. Grundsätzlich könnte nach einer Klagerücknahme auch wieder neu geklagt werden. Es tritt hier kein Klageverbrauch ein. Diesbezüglich wäre also nichts zu befürchten.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.