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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RATraub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, von einem entfernt verwandten

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren, von einem entfernt verwandten Ehepaar wurden meinen Schwiegereltern eine Strafanzeige wegen angeblichen Betruges gegen mich vorgelegt, und die beiden mussten diese unterschreiben,
Fachassistent(in): Haben Sie eine E-Mail, eine Rechnung oder ein anderes Dokument im Zusammenhang mit dem Betrug?
Fragesteller(in): Ich hatte vorher schon eine Drohung über die Anzeige bekommen, und meine Schwiegermutter hat gegenüber meinem Mann ausgesagt, dass sie gezwungen wurde, diese Drohung zu unterschreiben und sich jetzt dafür schäme. Trotzdem ermittelt die Polizei. Meine Schwiegereltern sind pflegebedürftig, und das Ehepaar hat meinen Mann, der sie zwei Jahre lang pflegte, herausgedrängt.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Der Polizist warf mir vor, ich hätte die Konten der Schwiegereltern abgeräumt, obwohl ich keine Bankvollmacht besaß (die hatte mein Mann) und weder die Geldkarten noch die Geheimzahlen hatte. Ich habe noch nicht einmal die Bank der Schwiegereltern betreten. Jetzt soll ich haftbar gemacht werden wegen der Abhebungen, die mein Mann im Auftrag seiner Eltern vornahm.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
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Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Können Sie mir den Sachverhalt etwas ausführlicher darstellen?

Wem genau wurde Betrug vorgeworfen und bzgl. was genau?

Was musste "unterschrieben" werden?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Es ist schwierig zu erklären, und im Moment geht es mir sehr schlecht. Unabhängig von den Beschuldigungen bin ich krank und schwerbehindert. - Die Sachlage ist folgende: 2019 hatten sich die Eltern meines Mannes mit den Verwandten, mit denen sie im Haus leben und von denen sie mehr oder weniger gepflegt wurden, verstritten. Uns, also meinem Mann und mir, wurde dann lapidar gesagt, dass wir uns nun kümmern müssten, was wir auch taten, und zwar bis Juni 2021. Die Mutter meines Mannes ist dement und der Vater körperlich eingeschränkt. Bis dahin hatte mein Mann eine Bankvollmacht, er holte Bargeld für seine Eltern und tätigte Überweisungen. Er kaufte u. a. täglich für die beiden ein, besorgte Medikamente, fuhr sie zum Arzt, machte die Wohnung sauber, sofern die Eltern es zuließen. Ich wusch und bügelte deren Wäsche, übernahm Reinigungs- und Schreibarbeiten bei Behördenproblemen. Sein Vater erlaubte ihm, als kleines Entgelt für die vielen Tätigkeiten, die wir für sie erledigten, auch eigene Rechnungen von diesen Konten zu überweisen. Im Juni 2021 wurde der Vater meines Mannes von einem entfernten Verwandten, nämlich einem von denen, die mit den Eltern meines Mannes im Haus leben, zur Bank gefahren, damit er die Vollmacht meines Mannes widerruft und eine auf den Namen des entfernten Verwandten ausgestellte unterschreibt. Der Verwandte gab bei der Bank an, das Konto des Vaters meines Mannes sei unbefugt benutzt und missbraucht worden. Gleichzeitig forderte die Frau des entfernten Verwandten meinen Mann auf, ihr die auf seinen Namen ausgestellte Betreuungs- und Vorsorgevollmacht auszuhändigen. Das hat mein Mann verweigert. Der Vater meines Mannes hatte ein Kundenkonto bei der Firma Happysize, wir haben dort mit seiner Erlaubnis Ware bestellt und auch bezahlt. Die Mutter meines Mannes hatte ein Kundenkonto bei der Firma Otto, das wir mit ihrer Erlaubnis auch nutzen durften. Zur Rechnungsbezahlung hatten wir der Firma Otto eine Einzugsermächtigung vom Konto meines Mannes erteilt. Eines Tages bekamen wir die abgebuchten Beträge als Gutschriften zurück. Wir haben bei Otto nachgefragt und erfahren, dass eine unbekannte Person das Konto ausgeglichen hat. Nun haben wir erfahren, dass die Eltern meines Mannes Strafanzeige wegen Betruges und Untreue gegen mich erstattet haben. Die Polizei warf mir vor, ich habe massiv auf den Namen meiner sogenannten Schwiegereltern Ware bei vielen Versandhäusern bestellt und nicht bezahlt. Und ich habe deren Konten "abgeräumt", obwohl ich weder die Geldkarten noch die Geheimzahlen der Eltern meines Mannes je in der Hand hatte und auch keine Bankvollmacht besaß. Ich habe noch nicht einmal die kontoführende Bank der Eltern meines Mannes je betreten. Bereits im Juni 2021 erhielt ich von den Eltern meines Mannes einen Brief, in dem mir mit Anzeige gedroht wird, wenn ich noch weiterhin Ware auf die beiden Einkaufskonten, die wir jahrelang gemeinsam nutzten, bestellen würde. Das habe ich auch nicht mehr getan - die letzten Bestellungen sind vom April 2021 bei Otto, bei Happysize vom November 2020. Von seiner Mutter erfuhr mein Mann, dass ihr dieses Schreiben von der Verwandten vorgelegt und sie genötigt wurde, es zu unterschreiben. Sie sagte, dass sie sich dafür schäme und es heute nicht wieder tun würde. Gleichwohl hat sie die ihr vorgelegte Anzeige gegen mich unterschrieben, denn dass die Eltern meines Mannes diese selbst formulierten, kann aufgrund des gesundheitlichen Zustandes der Leute ausgeschlossen werden. Die Mutter meines Mannes ist 82 Jahre alt, der Vater 85 Jahre. Die entfernte Verwandte hat sich zur Betreuerin der Mutter meines Mannes bestellen lassen und verweigert meinem Mann jeglichen Kontakt mit seinen Eltern. Auch die Schwester seiner Mutter hat mehrere erfolglose Kontaktversuche unternommen. Nun zu meiner Frage: Ist es überhaupt strafbar, mit Einwilligung eines Familienmitgliedes Waren über dessen Einkaufskonto zu bestellen und zu bezahlen? Ich habe ja auch Waren über meine Einkaufskonten für die Eltern meines Mannes bestellt. Und mit welcher Strafe muss ich rechnen? Muss ich ins Gefängnis? Ich bin nicht vorbestraft. Ich habe leider kein Vertrauen mehr in die deutsche Justiz, nachdem der Mann, der meine schwere Körperverletzung 2010 schuldhaft verursachte, straffrei ausging. Über eine Antwort auf meine Fragen würde ich mich sehr freuen und danke ***** ***** Voraus dafür. Würde eine Gegenanzeige wegen Verleumdung Sinn machen? Ich habe das ungute Gefühl, dass das Ganze inszeniert wurde, um uns massiv zu schaden, uns sozial und wirtschaftlich zu vernichten. Schon lange grenzen mich die Verwandten meines Mannes aufgrund meiner Behinderung aus, da ich 2010 schwer im Gesicht verletzt wurde, lud man schon lange zu Familienfesten nur noch meinen Mann ein, da mein Aussehen für diese Leute unzumutbar war.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Offenbar soll ich jetzt auch haftbar gemacht werden für die Gelder, die mein Mann im Auftrag seiner Eltern für diese mit der deren Bankvollmacht abhob.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Die von Ihnen beschriebene Situation ist juristisch schwierig. Und zwar deshalb, da es im Kern darum geht, ob sie und ihr Ehemann beweisen können, dass seine Eltern ihm und Ihnen die Zahlungen den Wareneinkauf genehmigt haben. Denn wenn auch gleich eine Vollmacht vorliegt, muss der Vollmachtgeber mehr oder weniger mit den rechtsgeschäftlichen Tätigkeiten einverstanden sein.

Ist ein Beweis in Form von Aussagen der Eltern nicht möglich, sollte nach Schriftstücken oder Zeugen gesucht werden. Hilfsweise müssen sie Zahlungsvorgänge in aufwändigen Schreiben mit den erbrachten Leistungen gegenübergestellt werden. Wichtig ist, dass sie sich verteidigen.

Weiter ist es unüblich, dass Verwandte die Betreuung bzw. Befugnis zur Versorgung der Eltern haben und das eigene Kind nicht berücksichtigt wird. Möglicherweise ist hier der Antrag auf Wechsel der Betreuung beim Gericht zu stellen.

Eine Gegenanzeige wegen Verleumdung ist möglich, wenn die Verwandten bewusst falsche Aussagen getätigt haben und sie vor diesem Hintergrund falsch belasteten.

Die Frage ob letztlich bei Verurteilung und Nachweis der Vorwürfe eine Haftstrafe ausgesprochen wird, hängt davon ab, in welcher Höhe hier Zahlungen geflossen sind und über welche Dauer. Sofern Sie jedoch nicht vorbestraft sind dürfte lediglich eine Geldstrafe mit Bewährungsstrafe im Raum stehen. Von einer Freiheitsstrafe ist nicht auszugehen.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.