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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 4020
Erfahrung:  Rechtsanwalt
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Ein Bekannter möchte wissen, ob es in irgendeiner Hinsicht

Diese Antwort wurde bewertet:

Ein Bekannter möchte wissen, ob es in irgendeiner Hinsicht Strafbar wäre, wenn man eine Person erfindet und mit dieser erfundenen Person auch einen Vertrag mit erfundener Unterschrift unterschreibt.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): RLP
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Es geht um einen DSL Vertrag
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Kann man dann wegen Urkundenfälschung belangt werden? Oder eher nicht, weil diese Person ja nicht existiert und auch nicht klagen kann?
Sehr geehrter Ratsuchender,vielen Dank ***** ***** Anfrage.Bitte teilen Sie mir zum besseren Verständnis mit: Mit welchem Ziel erfolgt der Vertragsschluss mit der erfundenen Identität? Was soll hierdurch erreicht werden?Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Es wurde ein Vertrag mit der erfundenen Person abgeschlossen, aber die bekannte Person von mir weiß die Unterschrift nicht mehr, mit der Sie unterschrieben hatte. Ich persönlich glaube, dass diese bekannte Person in der Schufa war und deswegen kein Vertrag mit dem echtem Namen machen konnte.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Und jetzt kann Sie nicht mehr kündigen bei diesem Vertrag
Ich verstehe. Vielen Dank ***** ***** Nachricht.Unter diesen Umständen kann man für die Angabe einer falschen Identität nicht strafrechtlich belangt werden. Denn es handelt sich dabei um keine Straftat. Strafbar wäre es nur, wenn die falsche Identität in der Absicht angegeben wurde, sich Leistungen zu erschleichen. Dies ist aber hier nicht der Fall. Insofern drohen hier keine strafrechtlichen Konsequenzen.Konnte ich Ihnen damit behilflich sein? Bitte geben Sie eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab. Vielen Dank.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Aber wurde dann mit dem Vertrag keine Leistung erschlichen?
Nein, denn die Leistung wurde ja bezahlt. Dies ist keine Erschleichung. Wenn indes die falsche Identität angegeben wurde, um die Leistung zu erhalten aber nicht zu bezahlen, ist dies eine Straftat.Die bloße Falschangabe eines Namens und sonstiger Daten stellt jedoch keine Straftat dar.Bitte abschließend noch bewerten. Vielen Dank.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ist es möglich sich noch eine zweite Expertise zu holen? Ein einfaches "Ja, Stimmt" von einem anderen Experten würde vollkommen genügen.
Dafür müssten Sie bitte eine neue Anfrage stellen. Anfragen werden nur von einem Experten beantwortet.Bitte klicken Sie die Bewertungssterne an.
Sind noch Rückfragen offen geblieben? Dann stellen Sie diese bitte.Andernfalls bitte bewerten. Vielen Dank.
Kianusch Ayazi und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke Ihnen! Schönen Sonntag noch!
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ein anderer Experte meinte das Gegenteil
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Zwar kann in der Tat eine Urkundenfälschung nach § 267 StGB ausscheiden allerdings würde gegebenenfalls ein Betrugstatbestand nach § 263 StGB infrage kommen."
Könnten Sie das überprüfen?

Wie bereits mitgeteilt - eine Strafbarkeit besteht nicht.

Der Kollege hat damit recht, dass nach § 263 StGB eine Strafbarkeit bestehen kann. Hierfür ist es jedoch erforderlich, dass sich der Kunde Leistungen erschlichen hat. Ein Betrug ist nicht dadurch verwirklicht, dass man falsche Daten angibt, sondern man muss auch einen Vermögensschaden bei der Gegenseite verursachen. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn keine Leistungen erschlichen wurden, sondern nur falsche Daten angegeben wurden.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Dankeschön! 😊

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Dankeschön! 😊