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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19818
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Hallo. Während meiner Elternzeit hat sich ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Während meiner Elternzeit hat sich ein Urlaubsanspruch von 76 Tagen ergeben. Nun habe ich mein Arbeitsverhältnis zum 31.10.beendet vor Ablauf der Elternzeit. Da mein AG keine Absprachen bezüglich der Kürzung des Urlaubs mit mir getroffen hat, habe ich vor eine Abgeltung einzufordern. Nun bekam ich gestern per Post eine Arbeitsbescheinigung für das Arbeitsamt, die ich jedoch nicht angefordert habe, da ich am 01.11. eine neue Stelle anfange. Unter Punkt 9 der Bescheinigung wird nun gefragt, ob noch Urlaubsanspruch bsteht oder abgegolten werden soll. Hier ist nein angekreuzt. Zählt das im rechtlichen Sinne als Erklärung über die 1/12 Kürzung meines Urlaubs während der Elternzeit? Oder ist das irrelevant und ich kann wie geplant mein Schreiben mit der Bitte um eine Abgeltung an meinen ehemaligen AG versenden? Besten Dank für Ihre Auskunft.
Fachassistent(in): Wie lange sind (waren) Sie im Unternehmen beschäftigt?
Fragesteller(in): Ab dem 18.04.2016.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein, das ist alles was ich gerne wissen möchte. Es handelt sich um eine Eigenkündigung nachdem ich ein Aufhebungsvertrag abgelehnt habe. Der wiederum wurde mir angeboten, weil ich nicht in VZ wieder einsteigen kann und TZ nur mit einer Putzstelle möglich sei. Vorher war ich im Büro als Sachbearbeiter beschäftigt...

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Sie können und sollten diese angeguckte Position ändern.

Gegebenenfalls geht der Arbeitgeber davon aus, dass sie den aufgelaufenen Urlaubsanspruch „vergessen“ bzw. nicht geltend machen.

Da sie unmittelbar ins neue Arbeitsverhältnis übergehen stellt sich auch die Frage gegenüber der Agentur für Arbeit nicht bezüglich der Anrechnung der Urlaubsabgeltung auf ALG 1.

Gegenüber ihrem Arbeitgeber wäre sodann zeitnah die Abgeltung des Urlaubsanspruchs schriftlich einzufordern. Der Anspruch hieraus erfolgt aus § 7 Abs. 4 BUrlG.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Hallo Herr Traub,
danke für die schnelle Antwort.
Mein Arbeitsverhältnis endet morgen und das Schreiben mit Bitte um eine Abgeltung des Urlaubs von 76 Tagen möchte ich am Montag verschicken. Der Urlaub bzw. dessen Abgeltung stehen mir ja zu, solange der AG bis zum Beschäftigungsende keine Erklärung darüber abgegeben hat, dass er meinen Urlaubsanspruch während der Elternzeit um 1/12 kürzt, richtig? Das ist bisher nicht passiert, weshalb ich das Schreiben nun versenden möchte. Nun kam ja diese Arbeitsbescheinigung gestern VOR Ende der Beschäftigung. Da habe ich nun einfach Bedenken, ob jene als Erklärung über die Kürzung geltend gemacht werden könnte? Kann mein AG das Formular als konkludentes Verhalten seiterseits darstellen, nach dem Motto aus dem Formular hätte ich ja entnehmen können, dass mir der Anspruch gekürzt wurde? Oder ist das Formular im Falle eines Rechtsstreits als eine solche Erklärung wertlos und ich soll trotzdem die Abgeltung einfordern? Danke ***** *****!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

eine konkludente Erklärung ersehe ich heraus nicht.

Allerdings können Sie doch einfach das Schreiben noch bei sich belassen und auch nicht zurück senden.

Denn wenn Sie nicht arbeitslos werden, hat die Agentur für Arbeit kein Druckmittel gegen Sie.

Daher lassen Sie das Schreiben bei sich und klären die Sache erst einmal mit Ihre AG.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Hallo,
das Schreiben ist für mich persönlich ja eh unnötig, weil ich mit dem Arbeitsamt nicht in Kontakt getreten bin. Ich habe meine derzeitige Stelle erst gekündigt, nachdem ich den neuen Arbeitsvertrag unterschrieben habe. In dem Fall sehe ich das Formular als gegenstandslos an und fordere schriftlich die 76 Tage Urlaub, entstanden in den Jahren 19/20/21 während meiner Elternzeit, in Form einer Abgeltung ein. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und die damit verbundene Mühe. Liebe Grüße.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja genau.

Das wäre die richtige Vorgehensweise.

Wenn es Probleme mit dem AG gibt, dürfen Sie sich gerne zurückmelden.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Vielen Dank! Ein schönes Wochenende wünsche ich Ihnen.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

das wünsche ich Ihnen auch.
Es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnten.
Gerne stehe ich Ihnen auch zukünftig zur Verfügung.
Bitte seien Sie noch so freundlich und geben Sie eine positive Bewertung ab (anklicken zwischen 3 - 5 Bewertungssternen oberhalb der Fragebox links/rechts).
Alles Gute und bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

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