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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 40918
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Vielen für Ihre Antwort. Ich habe es so verstanden, dass

Diese Antwort wurde bewertet:

Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe es so verstanden, dass mein Sohn sich nicht um die Kündigung von Versicherungen usw seines Vaters kümmert, da dies sonst eine stillschweigende Zustimmung der Erbschaft wäre. Er hat aber nun noch knapp 6 Wochen Zeit, sich alle Unterlagen seines Vaters anzusehen, um sich ganz sicher zu sein, dass er das Erbe ausschlagen muss. Wenn mein Sohn jetzt nicht reagiert, macht er sich also auch nicht strafbar. Er macht dann von der Frist von 6 Wochen Gebrauch und verschafft sich Überlicke. Ist das so in Ordnung?
Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Mein Sohn befindet sich gerade über das Erasmus Programm in Barcelona. Zur Beerdigung ist er nach Deutschland gereist. Er musste nun nach Barcelona zurückkehren. Verlängert sich dadurch nicht evtl die Frist ?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das haben Sie richtig verstanden: Wenn Ihr Sohn eine Vertragskündigung vornehmen sollte - unabhängig, ob etwa die Kündigung einer Versicherung oder eines Mietvertrages -, dann bringt er damit (in schlüssiger Weise) zum Ausdruck, dass er in die Rechtspositionen des Vaters eingetreten ist.

Solche Handlungen werden rechtlich sodann als Annahme der Erbschaft gewertet!

Wenn Ihr Sohn nun nicht reagiert, macht er sich selbstverständlich auch in keiner Weise strafbar.

Die Frist zur Ausschlagung verlängert sich in der Tat: Hat Ihr Sohn sich bei Eintritt des Erbfalls im Ausland aufgehalten - hier Spanien -, so beträgt seine Ausschlagungsfrist gemäß § 1944 Absatz 3 BGB sechs Monate:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1944.html

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Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Vielen Dank. Eine letzte Frage...was passiert denn mit den laufenden Kosten und der Post des Verstorbenen? Es gibt auch einen Dauerauftrag mit dem Kindesunterhalt meines Sohnes, der allerdings auf meinem Konto eingeht. Soll ich diesen Empfang des Geldes irgendwie stornieren, weil das evtl auch als Annahme des Erbes gilt? Denn das Konto wird ja wahrscheinlich aktiv sein, da es nicht gekündigt wurde und somit Daueraufträge weiterhin ausgeführt werden wie unter anderem der Kindesunterhalt meines Sohnes in Höhe von 345 €.

Die Unterhaltszahlungen stehen Ihrem Sohn kraft Gesetzes zu, so dass deren Inanspruchnahme nicht als Erbschaftsannahme gewertet wird. Sie müssen daher keine Stornierung veranlassen.

Die sonstigen laufenden Kosten müssen Sie mit dem Nachlassgericht abklären: Dieses kann bis zur endgültigen Klärung der Erbnachfolge vorläufige Sicherungsmaßnahmen treffen.

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** leider noch doch noch eine Frage. Mein Sohn hat einen Tag vor der Beerdigung aus der Wohnung seines Vaters als Erinnerung eine Strickjacke, ein T-shirt und ein Trikot mitgenommen, sowie zwei Notizbücher, in dem private Aufzeichnungen stehen, die helfen, den Tod des Vaters zu verarbeiten. Bei der Kleidung handelt es sich um normale Sachen und sind keine Markenartikel. Ich mache mir Sorgen, dass das Mitnehmen dieser persönlichen Dinge auch als Annahme des Erbes ausgelegt werden könnte. Kann bzw soll er die Dinge zurückgeben oder kann er sie behalten?

Es sind persönliche Erinnerungsstücke, die nicht die Annahme einer Erbschaft begründen. Seien Sie unbesorgt.

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Super, vielen Dank für die Beruhigung. Dann ruft mein Sohn beim Nachlassgericht an wegen der laufenden Kosten, betont aber, dass er das Erbe nicht antritt bzw von der Frist Gebrauch macht.

Gern.

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Guten Tag:) ich habe nochmal eine Frage. Mein Sohn hatte, kurz nachdem er vom Tod seines Vaters erfahren hatte, auf Geheiß der Schwester des Verstorbenen für diese und der Oma (Mutter des Verstorbenen).eine Vollmacht ausgestellt, dass diese auf ihre Kosten die Beerdigung organisieren und ausrichten. --- Hat mein Sohn damit bereits einen großen Fehler gemacht und das Erbe ohne es zu Wissen angetreten? Ich mache mir große Sorgen.