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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 37778
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Abend, wir hätten eine Mietrechtfrage. Unsere

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend,wir hätten eine Mietrechtfrage. Unsere Vermieterin B.S. möchte ohne Angabe eines Grundes uns einen Hund verbieten. Wir hatten schon beim 1. Vorstellungsgespräch beim Besichtigen der Wohnung gesagt, dass wir einen Hund möchten.Ihre Mutter, Frau Br. wohnt unter uns (nur wir zwei Parteien im Haus) und hat einen Beagle (Hund). Wir wissen nicht, ob die untere Wohnung Frau Br. oder B. gehört.Im Mietvertrag steht die Tierhaltung (ausgenommen Kleintiere) bedarf der Zustimmung des Vermieters.Ich habe online recherchiert und gelesen, dass der Vermieter nicht ohne triftigen Grund (Lärm, Kot auf dem Grundstück usw) die Haltung eines kleinen Hundes (Zwergspitz) nicht mehr verbieten darf.Wie sehen Sie die Rechtslage?
Fachassistent(in): Gibt es eine Kopie des Vertrages?
Fragesteller(in): Des Mietvertrages?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein :-)

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen muss der Vermieter eine Interessenabwägung zwischen Ihren Interessen als Mieter und seinen Interessen vornehmen. Wenn Ihre Interessen überwiegen dann muss er der Hundehaltung zustimmen. Dabei spielen die Größe des Hundes, die Größe der Wohnung, ob bereits andere Hunde im Haus sind, das Verhalten des Hundes in die Abwägung mit einzubeziehen ist.

Überwiegen Ihre Interessen, dann muss der Vermieter in der Tat der Hundehaltung zustimmen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort :-)Der Hund den wir uns überlegen anzuschaffen wäre ein kleiner Zwergspitz und die Wohnung ist im 1. Stock und 90 qm groß. Die einzige andere Bewohnerin des Gebäudes ist die Mutter der Vermieterin mit ihrem kleinen Beagle. Die Vermieterin hat als Grund gegen den Hund nur gesagt dass sie es nicht möchte aber keinen triftigen Grund laut Gesetz gegeben.Wir wissen wirklich nicht mehr weiter, da der Hund als ein emotional support dog gedacht war für insbesondere mich.

Sehr geehrter Ratsuchender,

so wie Sie mir die Voraussetzungen schreiben haben Sie einen Anspruch auf Zustimmung.

Wenn der Vermieter die Zustimmung verweigert, dann sollten Sie überlegen den Vermieter auf Zustimmung zu verklagen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Vielen herzlichen Dank für Ihre Expertenmeinung. Ich werde Sie gleich im Anschluss bewerten :-)Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend,Viele Grüße
Sophia T.

Wünsche ich Ihnen ebenso!