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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 40276
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Mann und ich haben uns getrennt. In den ersten Monaten

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Mann und ich haben uns getrennt. In den ersten Monaten der Trennung hatten wir ein Umgangsrecht für unseren Hund vereinbart, das mir mein Mann einseitig entzogen hat, nachdem unser Hund bei einem Spaziergang mit mir von einem anderen Hund angegriffen wurde. den Kaufvertrag hat mein Mann allein unterschrieben, die Anschaffung unseres Hundes war eine gemeinsame. Nun sagt mein Mann, dass der Hund sein Alleineigentum sei, da bereits beim Kauf der Züchterin (die uns nicht kannte) sehr wichtig gewesen sei, dass im Falle einer Trennung der Hund bei ihm verbleibt. Ich kann mich daran nicht erinnern, es aber auch nicht ausschließen, da es 8 Jahre her ist. Da ich seit 17 Jahren Teilzeit arbeite und das auch viel im Homeoffice, war ich seit der Anschaffung unseres Hundes immer seine Bezugsperson und möchte die Herausgabe. Mein Mann führt die Züchterin nun als Zeugin auf um sein Alleineigentum zu belegen auf. Die angebliche Aussage für den Fall. der Trennung ist im schriftlichen Vertrag nicht fixiert. Hat mein Mann recht mit seinem Anspruch des Alleineigentums? Ein Hund, der als Familienhund angeschafft wurde?
Fachassistent(in): Wird der Verkauf direkt über den Eigentümer getätigt?
Fragesteller(in): Wie meinen Sie das? Die Züchterin hat direkt an uns verkauft .
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Mein wirft mir einen nicht verantwortungsvollen Umgang mit unserem Hund, um den ich mich 8 Jahre gekümmert habe vor. Angeblich hätte der Hund keinen Bezug zu mir und ich hätte mich nie gekümmert und den Hund nie gewollt.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Für die Eigentumserlangung ist rechtlich allein maßgeblich, wer die Kosten für die Anschaffung des Hundes aufgebracht hat.

Wenn Sie nun angeben, dass Ihr Mann in dem Kaufvertrag als Vertragspartner (Käufer) benannt ist, so ist dies leider ein strakes Indiz dafür, dass er auch alleiniges Eigentum an dem Hund erlangt hat.

Haben Sie aber - wie Sie ebenfalls mitteilen - die Kosten der Anschaffung geteilt, so hätten Sie hälftiges Miteigentum an dem Hund erlangt.

Sollten die letzteren Voraussetzungen zutreffen, so müssen Sie sich mit Ihrem Mann auf eine rechtlich bindende Umgangsvereinbarung verständigen, denn da Ihr Mann dann (zumindest) Miteigentum an dem Hund inne hätte, hätten Sie keinen Herausgabeanspruch gegen ihn als (alleinige) Eigentümerin.

Ich bedaure!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Das verstehe ich jetzt nicht, denn ein Hund ist ein Gegenstand des Hausrats. Der Hausrat steht mir zur Hälfte zu und es ist egal, ob es sich hier um einen Kühlschrank, ein Sofa oder einen Hund handelt. In einer Ehe gelten doch alle Anschaffungen als gemeinsame Anschaffungen. Warum sollte es hier anders sein? Ohne meine Zustimmung, wäre der Hund nicht angeschafft worden. Mein Beitrag zu allen Anschaffungen in der Ehe war z.B. meine Teilzeitarbeit zur Erziehung unseres Sohnes und die Steuerklasse 5, durch für mein Mann ein Hörgerät Nettogehalt hatte.

Leider ist dies nicht korrekt: Ein Hund - wie jedes andere Lebewesen - ist kein Gegenstand des Hausrates.

Daher kommt es bezüglich der eigentumsrechtlichen Zuordnung darauf an, wer den Kaufpreis aufgebracht hat.

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Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Haben Sie denn noch Fragen? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Da sind Sie der erste Anwalt mit dem ich mich austausche, der diese Meinung vertritt. Gemäß BGB Paragraph 1361a ist ein Tier ein Gegenstand des Hausrats. Ich bin jetzt etwas verwirrt.

Tiere sind zivilrechtlich keine Sachen:

https://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/recht/buergerliches-recht/

Maßgeblich ist daher allein, wer die Anschaffungskosten aufgebracht hat (=s.o.).

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Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten. Sind Punkte offen geblieben, so fragen Sie nach.

Ansonsten ersuche ich Sie noch einmal, eine Bewertung abzugeben (3-5 Sterne anklicken), so dass ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die von Ihnen in Anspruch genommene anwaltliche Beratungsdienstleistung erhalte.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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