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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 19147
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Ich habe eine Frage zum Thema masterzeugnis an der

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Frage zum Thema masterzeugnis an der Universität
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Rheinland-Pfalz
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): was wäre wenn nach Aushändigung des Zeugnis ein Fehler bei der Bewertung einer Prüfung auftaucht?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.
Sie haben 2 Möglichkeiten:

Entweder Sie lassen den Fehler nachträglich durch die Hochschule korrigieren oder Sie erwähnen den Fehler nicht.

Die Entscheidung liegt hier bei Ihnen.

Eine rechtliche Verpflichtung zur Hinweiserteilung wegen eines Fehlers in einem Zeugnis gibt es nicht.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ja das ist mir schon klar, ich würde gerne wissen ob die uni das Zeugnis wieder einziehen kann ?
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Meine Frage ist nicht geklärt
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Nach dem sie merken dass eine Klausur nicht bestanden war darf die uni sagen: wir haben das Zeugnis ungerechterweise ausgestellt und verlangen es jetzt zurück?
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Mir ist wichtig zu wissen ob es nachträglich Konsequenzen haben kann, obwohl es nicht selbstverschuldet war und auch unbemerkt passierte…
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Können sie bitte meine Frage beantworten

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wenn die Universität den Fehler bemerkt, kann diese selbstverständlich eine Rückgabe verlangen.

Dies kann die Universität sogar gerichtlich durchsetzen.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

allerdings hat es für Sie keine Konsequenzen, wenn Sie den Fehler nicht melden.

Denn Sie haben in der Tat hier kein "verschulden".

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Es gibt jedoch in der prüfungsordung eine Klausel die vielleicht interessant sein könnte
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich lade diese hoch
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
167; 19
Zeugnis, Diploma Supplement
(1) Hat eine Kandidatin oder ein Kandidat die Masterprüfung bestanden, so erhält sie oder er über die Ergebnisse unverzüglich, möglichst innerhalb von vier Wochen nach der letzten bestandenen Prüfungsleistung ein Zeugnis. Das Zeugnis enthält die Noten der Modulprüfungen, bei einem 2-Fach-Studium die Fachnoten, der Masterarbeit und die Gesamtnote sowie die erworbenen Leistungspunkte. Die Gesamtnote wird hinter der Bezeichnung in Worten in Klammern als Zahl mit einer Kommastelle aufgeführt. Ferner enthält das Zeugnis das Thema der Masterarbeit und - auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten - die bis zum Abschluss der Masterprüfung benötigte Fachstudiendauer. Werden Modulprüfungen an einer anderen Hochschule abgelegt und anerkannt, wird der Name der Hochschule, an der die Modulprüfungen abgelegt wurden, im Zeugnis genannt. Die Fachprüfungsordnungen können vorsehen, dass der Name der Betreuerin oder des Betreuers der Masterarbeit im Zeugnis aufgeführt werden. Zusätzlich wird im Zeugnis der der Gesamtnote entsprechende ECTS-Grad sowie die dazugehörige ECTS-Definition gemäß dem jeweils gültigen Bewertungsschema des European Credit Transfer-System dargestellt, sofern die hierzu erforderlichen Daten vorliegen. Nicht verpflichtende Studien- und Prüfungsleistungen werden auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten in das Zeugnis eingetragen; sie werden jedoch nicht auf die Gesamtnote angerechnet.
(2) Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Das Zeugnis ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Universität zu versehen.
(3) Das Prüfungsausschuss stellt in deutscher und englischer Sprache ein Diploma Supplement (DS) entsprechend dem „Diploma Supplement Modell“ von Europäischer Union/Europarat/UNESCO aus. Als Darstellung des nationalen Bildungssystems (DS-Abschnitt 8) ist der zwischen KMK und HRK abgestimmte Text in der jeweils geltenden Fassung zu verwenden.* Das Diploma Supplement enthält insbesondere Angaben über die Hochschule, die Art des Abschlusses, das Studienprogramm, die Zugangsvoraussetzungen, die Studienanforderungen und den Studienverlauf sowie über das deutsche Studiensystem. Auf Antrag der Kandidatin oder des Kandidaten werden ihr oder ihm vom Prüfungsausschuss zusätzlich zur Ausstellung des Diploma Supplements Übersetzungen der Masterurkunde und des Zeugnisses in englischer Sprache ausgehändigt.
*Die jeweils geltende Fassung ergibt sich aus: http://www.hrk.de (Stichwort: Diploma Supplement)
(4) Studierende, die die Universität ohne Abschluss verlassen oder ihr Studium an der Universität in einem anderen Studiengang fortsetzen, erhalten auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise eine zusammenfassende Bescheinigung über erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen.
Der Antrag ist schriftlich unter Beifügung der erforderlichen Unterlagen an den Prüfungsausschuss zu richten.
§ 20
Masterurkunde
(1) Nach bestandener Masterprüfung wird der Kandidatin oder dem Kandidaten gleichzeitig mit dem Zeugnis eine Masterurkunde ausgehändigt. Darin wird die Verleihung des akademischen Master-Grades beurkundet.
(2) Die Urkunde trägt das Datum des Zeugnisses. Sie wird von der Dekanin oder dem Dekan des Fachbereiches unterzeichnet, dem das Fach, in dem die Masterarbeit angefertigt wurde, angehört; bei fachübergreifenden Arbeiten von der Dekanin oder dem Dekan des Fachbereiches des Kern- oder Hauptfaches. Die Urkunde ist ferner von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und mit dem Siegel der Universität zu versehen.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
167; 21
Ungültigkeit der Masterprüfung
(1) Hat die Kandidatin oder der Kandidat bei einer Studien- oder Prüfungsleistung getäuscht und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann der Prüfungsausschuss nachträglich die Noten für diejenigen Studien- oder Prüfungsleistungen, bei deren Erbringung die Kandidatin oder der Kandidat getäuscht hat, entsprechend berichtigen und die Prüfung ganz oder teilweise für nicht bestanden erklären. Die Prüferinnen oder Prüfer werden vorher gehört.
(2) Waren die Voraussetzungen für die Zulassung zu einer Prüfung nicht erfüllt, ohne dass die Kandidatin oder der Kandidat hierüber hinwegtäuschen wollte und wird diese Tatsache erst nach der Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Prüfung geheilt. Hat die Kandidatin oder der Kandidat die Zulassung vorsätzlich zu Unrecht bewirkt, so entscheidet der Prüfungsausschuss unter Beachtung des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes.
(3) Der Kandidatin oder dem Kandidaten ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
(4) Das unrichtige Prüfungszeugnis, das Diploma Supplement und gegebenenfalls der entsprechende Studiennachweis sind einzuziehen und gegebenenfalls neu zu erteilen. Mit diesen Dokumenten ist auch die Masterurkunde einzuziehen, wenn die Prüfung aufgrund einer Täuschungshandlung für „nicht bestanden“ erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Absatz 1 und Absatz 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen beantworten und die hochgeladenen Vertragsklauseln prüfen.
Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.
Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.
Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Ich habe bereits bezahlt uns denke dass sie den Text sicher ohne weiteres Geld in 5 min lesen können oder?
Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Bitte versuchen sie die Fragen zu beantworten ohne permanent nach mehr Geld zu fragen

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
vielen Dank.

§ 21 betrifft jedoch den Fall, wenn nachträglich ein Täuschungsversuch bei den Prüfungen bekannt wurde und dies dann im Zeugnis geändert wird.

Nicht geregelt ist der Fall, dass die Hochschule falsche Noten einträgt.

Ich verweise daher auf meine Ausführungen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Okay, welche Umstände könnten dazu führen, dass trotz des auffallens die Urkunde dennoch nicht zurückgerufen wird? Denn das Zeugnis wurde zweimal vor dem Prüfungsausschuss geprüft

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

das kann ich Ihnen nicht sagen, das dies in der Sphäre der Hochschule liegt.

Prinzipiell dürfte der Fehler sodann jedoch nicht auffallen, wenn bereits 2x geprüft wurde.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Vielen Dank ***** ***** es eine Verjährungsfrist ?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

nein, es gibt hier keine Verjährungsfrist.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-