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NorbertW
NorbertW,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 80
Erfahrung:  Expert
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NorbertW ist jetzt online.

Beratung zu Aufhebungsvertrag (noch nicht unterzeichnet)

Diese Antwort wurde bewertet:

Beratung zu Aufhebungsvertrag (noch nicht unterzeichnet) nach Elternzeit und damit eventuell verloren gegangenem Urlaubsanspruch.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Bayern
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich befinde mich seit 09.04.2020 bis zum 02.12.2021 in Elternzeit.Das Beschäftigungsverhältnis besteht seit 18.04.2016. Ich wollte an meinen Arbeitsplatz zurückkehren, kann das allerdings aufgrund der nicht vorhandenen Betreuungssituation meiner Tochter nur in Teilzeit planen. Das hat meine Chefin abgelehnt und sieht nur die Möglichkeit eines Aufhebungsvertrages. Da ich in der Zwischenzeit eine neue Stelle zum 01.11. gefunden habe, wollte ich lt der Vetrag geltenden gestzlichen Kündigungsfrist zum 31.10. selber kündigen, unter Einforderung der Abgeltung meines sich in der Elternzeit angehäuften Urlaubs (den Anspruch gibt es doch oder?), da es keine Absprache gibt, dass mir kein Urlaub zustünde. Das lehnt sie ab, mit der Begründung, dass ich eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Elternzeitende einzuhalten habe. Wiederum bot sie mir nun einen Aufhebungsvertrag zum 31.10., statt zum 02.12. an. Natürlich samt Abgeltungsklausel. Welches Recht habe ich und wie verhalte ich mich? Danke vorab.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Datei angehängt (74SLQ6L)

Sehr geehrte Fragestellerin, Ihre Schilderung werte ich als Schikane Ihrer Arbeitgeberin. Dies berechtigt Sie zur (fristlosen) kündigung und einem Wechsel zum neuen Arbeitgeber am 1.11.

Sie haben im Übrigen tatsächlich den Urlaubsanspruch. Da Sie diesen nicht nehmen konnten, muss die Arbeitgeberin stattdessen bezahlen. So steht es im Bundesurlaubsgesetz.

Bitte Bewertung nicht vergessen RA Norbert Wolko

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Wolko,besten Dank bereits für Ihre Einschätzung. Zwei Fragen ergeben sich dadurch noch für mich. Zum Einen, gilt der Urlaubsanspruch berteffend der Elternzeit im gesetzlichen Rahmen der 24 Tage pro Jahr oder wird hier bei der Berechnung gekürzt? Und zum Anderen: ist es denn tatsächlich rechtlich so, dass ich nicht berechtigt bin zum 31.10. zu kündigen, obwohl die Elternzeit ja erst am 02.12. endet? Besten Dank.

Es wird nichts gekürzt

Und Sie können den Arbeitsvertrag kündigen, dies ist unabhängig vom Ende der Elternzeit.

NorbertW und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sie haben mir sehr weitergeholfen, vielen Dank.