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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 21015
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Sorgerecht Fachassistent(in): Wann wurde das Sorgerecht

Diese Antwort wurde bewertet:

Sorgerecht
Fachassistent(in): Wann wurde das Sorgerecht vereinbart?
Fragesteller(in): Noch habe ich das alleinige Sorgerecht (Mutter). Der Vater möchte gemeinsams Sorgerecht beantragen, obwohl er in der Schweiz lebt. Ist das möglich?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich bin Deutsche mit Hauptwohnsitz in Deutschland. Aber zZ bis Mitte September in der Schweiz tätig Saisonstelle). Vater ist Österreicher, lebt in der Schweiz.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Rechtlich ist es dann möglich, wenn ein Kommunikation trotz der Tatsache, dass Sie in verschiedenen Ländern leben erfolgen kann.

Denn bei einer gemeinsamen elterlichen Sorge ist Zusammenarbeit der Eltern und zB auch erforderlich, dss Unterschriften geleistet werden

Alleine die Tatsache, dass es verschiedene Länder sind steht nicht entgegen

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Auch obwohl er seine Tochter selten sehen kann? Bzw 1000 km Entfernung dazwischen liegen?
Sie müssen elterliche Sorge und Umgang unterscheidenElterliche Sorge ist die reine Rechtsposition , Umgang ist der tatsächliche Kontakt.1000 km stehen dann entgegen, wenn sie eine Kommunikation oder zum Beispiel den Austausch von Unterschriften hindern. Dass er die Kinder nicht sehen will kommt dann eine Rolle spielen, dass es dich nicht interessiert und wenn zum Beispiel eine Entscheidung ansteht auch nicht mitarbeitet.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Er möchte gemeinsams Sorgerecht und er möchte seine Tochter sehen. Aber ich denke, dass für ein Kind unter 2 Jahren regelmässig 1000 km Zug oder Autofahrt, nicht dem Wohl des Kindes entspricht. Wie ist da die Rechtslage?
Sehr geehrter Ratsuchende, das gemeinsame Sorgerecht habe ich Ihnen oben erörtert. Umgang entspricht grundsätzlich dem Wohl des Kindes, allerdings muss man den Umgang natürlich altersgerecht gestalten. Das wäre zum Beispiel dass der Umgang erst einmal begleitet ist und der Vater herkommt.
Was kein Umgang zugesprochen wird ist sehr selten
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Also gibt es keine Chance auf alleiniges Sorgerecht meinerseits?
Das habe ich nicht gesagt. Es kommt drauf an was sie vortragen. Wenn sie vortragen, dass kein Interesse am Kind besteht, dass die Kommunikation schwierig ist, dass sie mit dem Kindsvater nichts zu tun haben wollen und so weiter dann sind das alles Gründe, die die gemeinsame elterliche Sorge hindern
Haben Sie noch Fragen
Sehr geehrter Ratsuchende, wenn keine Fragen mehr bestehen bitte ich höflich um positive Bewertung. Ich hoffe, der Unterschied zwischen Umgang und elterliche Sorge ist Ihnen klar. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Tut mir leid wegen das aprupten Abbruchs!
Also er möchte das gemeinsame Sorgerecht. Das möchte ich nicht, da es schwer für uns ist auf einen Nenner zu kommen, daher trennen wir uns ja auch. Trotzdem möchte ich meiner Tochter ihren Vater nucht entziehen. Daher ist ein Umgangsrecht für mich kein Problem. Da er das Sorgerecht nun beantragen möchte, sieht man ja schon klares Interesse an seinem Kind. Und es besteht auch Intersse. Wie kann ich da gegen sprechen?
Genauer gesagt, wie kann ich es verhindern, dass er das gemeinsame Sorgerecht bekommt? Vielen Dank für Ihre schnellen Antworten! Und tut mir leid, wenn es sich wiederholt...
Ganz einfach indem sie sich auf nichts einlassen, sich nicht vom Jugendamt dazu überreden lassen. Das ist schon mal wichtig.Dann können Sie sich nicht einigen , was das Kind anbetrifft, wie Sie sagten kein gemeinsamer NennerSie müssen immer betonen wie schwierig die Kommunikation ist, dass es schwer ist über eine solche Distanz zum Beispiel zuverlässig Unterschriften zu bekommen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Haben sie noch weitere Tipps oder noch etwas wichtiges, was ich vergessen habe? Ich bedanke ***** *****ür die Information und einen kleinen Lichtblick. Freundliche Grüsse Manuela
Sie machen das ganz richtig. Sie gewähren das Umgangsrecht das ist nämlich wichtig. Ansonsten immer betonen, dass keine Gemeinsamkeit besteht und dass die Distanz so groß ist. Es ist vor allem wichtig, sich mit dem Jugendamt immer gut zu stellen. Am besten ist, Sie sind dort als erste vorstellig und schildern ihre Problematik
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Das bedeutet, einen Termin machen und sagen, dass der Vater das Sorgerecht anfordern möchte, ich aber nicht einverstanden bin, aus den Gründen die sie mir nannten?!
Herzlichen Dank! Und einen schönen Abend!
Ganz genau, sobald der Antrag eingegangen ist gehen Sie als erstes zum Jugendamt
Sie müssen denen dann ihre Sichtweise darlegen
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Also ich weiss, dass er im November nach Hamburg fährt um es persönlich ein zu reichen. Also was mache ich am besten?
Es wäre gut, wenn sie sich einen wirklich guten Fachanwalt für Familienrecht nehmen würden. Wenn er meint, dass er es selbst einreichen kann ohne Anwalt hat er schon verloren
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Haben sie zufällig eine Empfehlung? Und er wird sicher mit einem Anwalt kommen.
Für Hamburg leider nicht
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Beratung! Schönen Abend! Liebe Grüsse
Gerne Ihnen alles Gute und bitte noch kurz bewerten vielen Dank
Claudia Schiessl und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.