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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 39678
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

A Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?

Diese Antwort wurde bewertet:

a
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Guten Tag, ich habe eine Frage zur Kostenübernahmen bei Fußbodendämmung und Nivellierung bei einer Eigentumswohnung
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Es handelt sich um ein massiv gebautes Haus, welches Hochparterre liegt. Der Fußboden in der gesamten Erdgeschosswohnung ist nicht gedämmt und weißt ein Gefälle von mehreren Zentimetern auf. Der gesamte Boden im Wohn- und Schlafzimmer liegt auf eine Balkenkonstruktion, die nur auf Steinen liegt und mit Dielen verbunden ist. Wer hat die Kosten zu zahlen, wenn der Boden nun begradigt werden soll und vernünftig gedämmt werden muss, die WEG oder die Eigentümer? Ist alles unter dem normalen Fußbodenbelag Gemeinschafts- oder Sondereigentum?
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
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Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Datei angehängt (PV664Z7)

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Unter den geschilderten Sachverhaltsumständen wird die WEG die für die Dämmung anfallenden Kosten zu tragen haben.

Es ist hierbei wie folgt zu differenzieren:

Der Bodenbelag selbst steht stets im Sondereigentum des betreffenden Eigentümers. Der Estrich, die Trittschalldämmung sowie Bodenplatte und Unterbodenkonstruktion stehen hingegen zwingend im Gemeinschaftseigentum der WEG.

Die angedachten Dämmungs- und Nivellierungsmaßnahmen werden sodann mit einem Eingriff in die benannte Unterbodensubstanz verbunden sein.

Die Kosten hierfür fallen der WEG zur Last!

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, wenn Sie keine Nachfrage haben, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Vielen Dank für Auskunft. Muss dafür zwingend ein Antrag an die WEG gestellt werden oder ergibt sich hieraus ein Zwang zur Zahlung?

Aus dem Umstand, dass hier Gemeinschaftseigentum betroffen ist, folgt zwingend, dass die WEG die Kosten zu tragen hat.

Es bedarf demgemäß keines Antrages!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Haben Sie denn noch Fragen? Gibt es (technische) Probleme bei der Bewertung?

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Ich habe eine Frage betreffen der Dämmung an dern Wänden: Wie würde es sich bei einer Dämmung in der Wand verhalten, die sehr veraltet ist? Wenn es unter energetischen Gesichtspunkten vorteilhafter wäre, dies zu tauschen, wäre das Antragsbedüftig? Wenn ich diese Frage als neu zu stellen habe, geben Sie mir gerne eine Rückmeldung!

Gern antworte ich Ihnen weiter.

Ich darf Sie aber bitten, nach bereits erfolgter umfassender Beantwortung Ihrer eigentlichen Frage zunächst eine positive Bewertung abzugeben, damit meine bisher erbrachte Rechtsberatung auch vergütet wird. Ich werde sodann umgehend auf Ihre neue Frage eingehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Kein Problem, ich dachte nur, dass der Chat dann beendet wird, weswegen ich dies noch nicht gemacht habe...nun aber

Ok, danke. Ich melde mich gleich zurück!

Auch diesbezüglich ist zu differenzieren:

Tagende (Außen)Wände zählen zwingend zum Gemeinschaftseigentum, während Innenwände in das Sondereigentum fallen.

Die Kostenlast richtet sich also danach, ob es sich um tragende oder nicht tragende Wände handelt.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
In diesem Fall sind in den gesamten Außenwänden (zwingend dann tragende) diese Faserplatten eingesetzt, die den Anforderungen von heute nicht mehr standhalten.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Ich würde demnach auch Ihre Antwort darauf beziehen, dass hier kein Antrag zwingend notwendig ist. Wie soll hier vorgegangen werden? Kosten erst übernehmen und dann Erstattung fordern oder direkt von der Hausverwaltung zahlen lassen. Resultierende Frage daraus: Müssen solche Arbeiten zwingend von Betrieben übernommen werden oder würde auch Eigenarbeit möglich sein?

Die Durchführung der Maßnahmen obliegt der Verwaltung, die drei unterschiedliche Kostenvoranschläge einzuholen hat.

Sie müssen also in jedem Fall die Verwaltung informieren.

Die Kosten hat sodann auch bezüglich der Wände die WEG zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Würde aus diesem Umstand, dass ein Einzug in eine neu gekaufte Immobilie aufgrund dieser Arbeiten verzögert wird, Schadensersatz geltend zu machen sein oder ist das ein Risiko, welches man zu tragen hat? Schadensersatz deswegen, weil die Mietwohnung schon gekündigt ist und in diesem Landkreis aktuell die Handwerker sehr volle Auftragsbücher haben.

Nein, dieser Umstand würde keinen Schadensersatzanspruch begründen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Ok. Letzte Frage: Wie verhält es sich mit Fenstern. Aktuell sind Holzfenster verbaut, die ihre besten Zeiten schon gesehen haben. Fenster sind ebenfalls zwingend Gemeinschaftseigentum(?), bedarf der Wechsel ein Antrag?

Fenster sind ebenfalls zwingend Gemeinschaftseigentum.

Die Kosten trägt daher die WEG.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Ist ein Beschluss oder eine Gemeinschaftsordnung, die etwas anderes regeln, nichtig?

Ja, denn Fenster stehen stets im Gemeinschaftseigentum.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Vielen lieben Dank für die schnelle Beratung! Einen schönen Abend noch und bleiben Sie gesund. K.

Sehr gern geschehen, und achten auch Sie auf sich!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Hallo Herr Hüttemann,
es haben sich noch zwei Fragen ergeben, ich würde mich freuen, wenn Sie mir diese noch beantworten:
- Wie verhält sich die Pflicht zur Kostenübernahme, wenn die Gegenbenheiten (Dämmung und Nivellierung des Fußbodens; Dämmung Fußboden und Einbau neuer Fenster), aufgrund des Baualters noch nicht verbaut wurden sind? Das Gebäude ist von 1930.
- In welcher Form muss hier eine Beschaffenheit Wiederhergestellt werden, muss eine Wiederherstellung nach Standard 1930 erfolgen oder eine nach neue Ansicht von heute? Letzteres würde ja Sinn machen.Danke.

- Wie verhält sich die Pflicht zur Kostenübernahme, wenn die Gegenbenheiten (Dämmung und Nivellierung des Fußbodens; Dämmung Fußboden und Einbau neuer Fenster), aufgrund des Baualters noch nicht verbaut wurden sind? Das Gebäude ist von 1930.

Es wäre keine abweichende Beurteilung der Rechtslage geboten, denn auch unter diesen Umständen würden die Maßnahmen zu einem Substanzeingriff führen.

- In welcher Form muss hier eine Beschaffenheit Wiederhergestellt werden, muss eine Wiederherstellung nach Standard 1930 erfolgen oder eine nach neue Ansicht von heute? Letzteres würde ja Sinn machen.

Es muss eine Wiederherstellung nach heutigem Standard erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Es muss also deswegen schon eine Erneuerung vorgenommen werden, weil die Dämmung etc nicht mehr den heutigen Standard entsprechen? Da es sich dabie um gemeinschaftlichen Besitz handelt, resultierd daraus die Pflicht zur Übernahme der Kosten durch die WEG dies auf den heutigen Standard zu bringen. Es ist also auch keine sinnlose Sanierung, die uns eventuell vorgeworfen wird, in dem Sinne, dass die WEG vielleicht sagt, es ist jetzt nicht nötig, das zu machen - Dämmung und Fenster etc haben ja vorher auch ihren Dienst getan.

Ja, das ist korrekt.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Danke!

Gern.