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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Haben wir nach dem Kauf eines Hundes unter falschen Vorgaben

Diese Antwort wurde bewertet:

Haben wir nach dem Kauf eines Hundes unter falschen Vorgaben (Angabe der Rasse/Mischung falsch) das Recht Geld zurück zu verlangen. Kaufvertrag mit Angabe der Rasse liegt vor. DNA Kontrolle des Hundes liegt ebenfalls vor und diese stimmt nicht überein mit den Angaben des Züchters. Züchter hat die DNA ebenfalls vorliegen. Äussert sich allerdings nicht mehr. Hier liegt offensichtlich ein Betrug vor. Müssen wir diesen anzeigen bei der Polizei? wie gehen wir dann weiter vor?
Fachassistent(in): Haben Sie eine E-Mail, eine Rechnung oder ein anderes Dokument im Zusammenhang mit dem Betrug?
Fragesteller(in): Ja ein Kaufvertrag und den Schriftverkehr über den DNA Nachweis und die Aufforderung das Geld bis auf den Unkosten Anteil zurückzusenden.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Es handelt sich um eine vom Deutschen Züchter Verband noch nicht anerkannte Rasse, da noch zu wenig Rasse Merkmale vorliegen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Unter den gegebenen Umständen können Sie den Kaufvertrag in der Tat gemäß § 123 BGB erfolgreich anfechten.

Sie sind nämlich anlässlich des Vertragsschlusses über vertragswesentliche Umstände (Rasse des Hundes) arglistig getäuscht worden.

Der Züchter war rechtlich verpflichtet, Sie auch ungefragt pflicht- und wahrheitsgemäß über die tatsächliche Rasse aufzuklären.

Die Unterlassung dieser rechtlich gebotenen Aufklärung begründet den Vorwurf einer arglistigen Täuschung.

Diese Täuschung war auch ursächlich für den Vertragsschluss, denn bei Kenntnis der tatsächlichen Rasse hätten Sie von dem Vertrag Abstand genommen.

Sie sind daher berechtigt, den Vertrag nach § 123 BGB anzufechten.

Mit erfolgter Anfechtung gilt der Vertrag als von Anfang an nichtig (§ 142 BGB).

Sie können sodann Zug-um-Zug gegen Rückgabe des Hundes die Rückzahlung des Kaufpreises beanspruchen.

Zudem können Sie wegen der hier vorliegenden Betrugshandlung Strafanzeigen wegen eines nach § 263 StGB strafbaren Betruges erstatten.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, wenn Sie keine Nachfrage haben, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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