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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3524
Erfahrung:  Rechtsanwalt
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Mein Mann soll als Beschuldigter einen Äußerungsbogen

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Mann soll als Beschuldigter einen Äußerungsbogen ausfüllen. Ihm wird Trunkenheit am Steuer, überhöhte Geschwindigkeit und Gefährden des Straßenverkehrs, Verkehrsunfall mit Sachschaden vorgeworfen. Blutalkohol von 0.88.
Fachassistent(in): Wurde die Versicherung offiziell informiert?
Fragesteller(in): Die Versicherung wurde von uns informiert.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Mein Mann hatte tagsüber am Haus mit einem Freund gearbeitet und dabei Bier getrunken. Er hat dann den Freund nach Hause gefahren, da die S-Bahn ausgefallen ist. Da er davor mehrere Stunden nights getrunken hatte, haben beide gedacht er wäre okay zu fahren. Hat den Freund nach Haus egebracht und auf dem Rückweg ist es passiert. Er hat zu spät gesehen, dass er nach rechts in die Straße abbiegen muss. Er war auf der Geradeausspur und musste Straßenbahnsschienen überqueren und ist dann irgendwie abgekommen und gegen eine Ampel gefahren. In dem Schreiben der Polizei steht, dass diese beschädigt wurde, ist jedoch nicht der Fall gewesen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.
Wie kann ich Ihnen mit der Angelegenheit konkret behilflich sein? Welche Frage haben Sie dazu?
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Sollten wir den Äußerungsbigen ausfüllen. Sollten wir hervorheben, dass mein Mann dachte er könne noch fahren. Hat der Fahrgast auch gedacht. Und bei der Fahrt gab es auch keine Anzeichen. Und dass es nicht ganz klar ist, wie der Unfall Zustande kam.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Ausfüllen oder lieber abwarten?
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Was raten Sie?
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Was kann bei Gefährdung des Straßenverkehr wegen Alkoholeinfluss bei erstmaligem Verschulden auf meinen Mann zukommen?

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Eine Straftat hat Ihr Mann in jedem Falle begangen. Dies gilt auch, wenn er von seiner Fahrtüchtigkeit ausging. Denn es ist erwiesen, dass er nicht fahrtüchtig gewesen ist.

Insofern gilt es, die Folge abzumildern. Er sollte insofern darauf hinweisen, dass er fahrlässig gehandelt hat, weil ihm nicht bewusst gewesen ist, dass er fahruntüchtig war.

Bevor jedoch eine solche Einlassung erfolgt, empfehle ich, Akteneinsicht zu nehmen und zu überprüfen, ob der Schuldvorwurf wirklich nachgewiesen werden kann. Hierfür bietet es sich an, dass Ihr Mann einen Anwalt beauftragt. Dieser kann die Akte und die Beweislage überprüfen und sodann auch eine Stellungnahme für Ihren Mann abgeben. Ich würde eher hierzu raten als dass Ihr Mann selbst eine Stellungnahme abgibt.

Wenn Ihr Mann jedoch selbst Stellung beziehen möchte, sollte er wie oben beschrieben fortfahren. Ich empfehle unbedingt zu einer schriftlichen Stellungnahme. Eine mündliche Anhörung ist nicht verpflichtend und sollte nicht erfolgen.

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