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Olaf Götz
Olaf Götz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 3720
Erfahrung:  Fachanwalt für Sozialrecht
48877684
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Olaf Götz ist jetzt online.

Auf Grund meines Krankenhausaufenthaltes zur Entgiftung wg

Diese Antwort wurde bewertet:

Auf Grund meines Krankenhausaufenthaltes zur Entgiftung wg Alkoholkonsum wurde ich bis einschliesslich diesen Montag 06.09. unwiderruflich freigestellt. Am Montag nachmittag wollte sich meine Chefin sich bei mir telefonisch melden wie es weitergeht. Sie hat mich auf Dienstag (gestern) vertröstet. Ich hörte aber nichts von ihr und auf meine 2 Anrufe und ein Mail hat sie bisher nicht reagiert. Ich schilderte ihr in dem mail meine weitere, von ihr auch gewünschte und erwartete, Vorgehensweise zur Genesung. Selbsthilfegruppe und Beantragung zur ambulanten Reha.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): NRW
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Auch habe ich Arthrose im Knie. Deshalb war ich auch bereits krank geschrieben. Soll ich mich deshalb nochmal krank schreiben lassen? Wie soll ich mich verhalten? Im Büro möchte man mich anscheinend nicht mehr haben. Ist mein Verdacht

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

wennn Sie derzeit defintiv nicht zur Arbeit können, ist es wohl in der Tat sinnvoll, die Krankschreibung nach laufender Diagnose zunächst nahtlos weiterlaufen zu lassen, wenn das gut vertretbar ist. Ansonsten müssen Sie die Diagnose dem Arbeitgeber ja auch gar nicht mitteilen. Das ergibt allerdings später ggf. Sinn, um eine Kündigung zu vermeiden, wenn die Genesung absehbar ist.

Je länger Sie krank sind ohne klare Genesungsperspektive steigt natürlich das Risiko, eine Kündigung zu bekommen, die im Streitfalle auch durchgeht.

Solbald eine konkrete therapeutische Perspektive zur Rückkehr an den Arbeitsplatz in den nächsten paar Monaten besteht, sollte diese aber auch dem Arbeitgeber kommuniziert werden, um eine Kündigung zu vermeiden.

Ist eine (ggf. unwirksame) Kündigung erst im Raum, müssen Sie ja vor Gericht, um dagegen vorzugehen. Im Ergebnis wird dann das Arbeitsverhältnis ggf. gegen Entschädigung doch beendet. Auch hier bitte Dinge nur nach vorheriiger Sicherstellung, dass es zu keinen Anrechnungen und Sperren beim ALG I kommt, abschließen.

Derzeit sollten Sie wohl erst einmal die Krankschreibung laufen lassen.

Wann Sie die Therapie wegen des Alkoholismus ansprechen, hängt von der konkreten ärztlichen Genesungsperspektive und davon ab, wie bekannt das Problem ohnehin schon bei Ihrem Arbeitgeber ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine entsprechende Bewertung ab, denn nur dann erhalte ich meine Vergütung über Just Answer. Nach einer solchen Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen zum gleichen Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Götz und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sehr geehrter Herr Götz
Danke für die Antwort. Der Alkoholmissbrauch wurde klar kommuniziert. Auch habe ich klar gesagt, dass ich wieder einsatzfähig bin und arbeiten möchte. Da vom AG jetzt aber seit gestern keine klare weitere Freistellung oder Arbeitseinsatz angewiesen ist, werde ich mich besser krank schreiben lassen, damit mir kein unberechtigtes fernbleiben vom Arbeitsplatz vorgeworfen werden kann. Ist das so richtig?

Hier noch eine kurze Info zum von mir angesprochenen Umlageverfahren bei Arbeitgebern bis 30 Arbeitnehmer.

https://www.lohnexperte.de/lohn-info/erklaerung-umlage-u1-und-u2.html

Alles Gute!