So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 39707
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, mein Sohn (10 Jahre) hat Schüler beschuldigt ihn

Diese Antwort wurde bewertet:

guten Tag, mein Sohn (10 Jahre) hat Schüler beschuldigt ihn erpresst und geschlagen zu haben. Das habe ich bei der Polizei angezeigt. Das Verfahren wurde eingestellt weil die Kinder unter 14 waren. Jetzt wurde ich und mein Sohn der falschen Verdächtigung beschuldigt und soll mich dazu äußern. Was empfehlen Sie? Keine Aussage?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): NRW
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Anwaltlich ist Ihnen anzuraten, keine Aussage zu tätigen, denn Ihrem Son steht ein umfassendes Schweigerecht zur Seite, von dem er auch Gebrauch machen sollte, um sich nicht durch unbedachte Äußerungen selbst zu belasten.

Die volle Überführungslast für das Ihrem Sohn zur Last gelegte Delikt liegt bei den Strafverfolgungsbehörden.

Diese müssen also Beweise zusammentragen, die den Tatvorwurf erhärten.

Selbst wenn dies gelingen sollte, so hat Ihr Sohn keinerlei strafrechtliche Folgen zu befürchten, denn gemäß § 19 StGB ist er mit zehn Jahren schuldunfähig.

Ihr Sohn könnte daher nicht bestraft werden!

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, wenn Sie keine Nachfrage haben, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
danke ***** ***** mein Sohn hat den Brief bekomme, ich aber auch den gleichen, weil ich die Anzeige gemacht habe. Werde auch um Aussage gebeten, spezifisch "Sind die Aussagen Ihres Sohne glaubwürdig". Wie soll ich mich verhalten.

Sie müssen ebenfalls keine Aussagen machen, denn als Mutter steht Ihnen das gesetzliche Zeugnisverweigerungsrecht als Angehörige gemäß § 52 StPO zu.

Berufen Sie sich hierauf ausdrücklich!

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, wenn Sie keine Nachfrage haben, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Danke ***** *****ückfrage: ich werde nicht zu einer Zeugenaussage gebeten bzgl. meines Sohnes, sondern selber auch angeschuldigt "Die sie im Namen Ihres Sohnes die Anzeige aufgaben, richtet sich der Tatverdacht gegen Sie". Dennoch "ich möchte mich nicht äußern".

Dann steht Ihnen als Beschuldigte das gleiche Schweigerecht zu wie Ihrem Sohn.

Sie müssen und sollten daher nicht aussagen.

Klicken Sie bitte oben die Bewertungssterne (=3-5 Sterne) an, wenn Sie keine Nachfrage haben, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

ra-huettemann und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.