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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 11873
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Mein Mann erhielt 2014 von seiner Mutter eine Immobilie und

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Mann erhielt 2014 von seiner Mutter eine Immobilie und Bargeld geschenkt. Er verstarb 2016. Gemäß einem Ehevertrag erbten meine zwei Söhne und ich zu gleichen Teilen. 2019 verstarb meine Schwiegermutter. Der Bruder meines Mannes hat jetzt meine Söhne auf Nachabfindung vom Privatvermögen seiner Mutter verklagt, obwohl zwei Testamente existieren, die ihn als vollständig abgefunden ausweisen (1985 Baugrundstück und Bargeld)
Fachassistent(in): Wie lange sind (waren) Sie im Unternehmen beschäftigt?
Fragesteller(in): welches Unternehmen?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich ziehe in Erwägung, als Nebenintervenient aufzutreten, da ich ein berechtigtes Interesse daran habe, dass mein Schwager unterliegt.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie meinen es werden Pflichtteilsergänzungsansprüche erhoben ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Ja

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Mitteilung. Welches Anliegen haben Sie denn ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Ich erwäge, als Nebenintervenient aufzutreten. Meine Söhne erwarten natürlich von mir, als Teil der Erbengemeinschaft, ein Drittel der Summe, die mein Schwager eventuell einklagen wird. Die Frage ist: würden Sie zu einer Nebenintervention raten? Wie groß ist die Chance meines Schwagers, mit seinen Forderungen Erfolg zu haben?

Sehr geehrter Fragesteller,

was wollen Sie denn bewirken ? Die Ansprüche werden doch zwischen dem enbterbten Sohn und den Erben des Mannes "geregelt", wobei hier eine sog. Gesamtschuld besteht. Sie schrieben noch, er sei abgefunden. Welchen genauen Wortlaut hat das Testemant denn diesbezüglich ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Na ja, ich als Erbe eines Drittels, werde natürlich mit in die mögliche Zahlung einbezogen. Meine Söhne werden nicht allein für die Summe geradestehen. Die Testamente, von meinem Schwiegervater und meiner Schwiegermutter sagen aus, dass mein Schwager vollständig abgefunden ist und er keinerlei Forderungen, nach dem Tod seiner Eltern, stellen kann.
Als Nebenintervenient hoffe ich, selbst Eingaben machen zu können und vollumfänglich über die gesamte Korrespondenz informiert werde. Die Anwältin meiner Söhne ist mit dem Thema überfordert. Sie kriegt das nicht hin

Sehr geehrter Fragesteller,

da es oft auf Details ankommt, geben Sie doch bitte den genauen Wortlaut an. Heat denn der Bruder damals auf seine Ansprüche verzichtet ? Als er damals die Zuwendungen erhielt, wurde da die Anrechnung auf den Erb- bzw. Pflichtteil angeordnet ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Nein, er hat nicht verzichtet.
Auch eine Anrechnung auf den Pflichtanteil wurde nicht verfügt.
Die Testamente müsste ich raussuchen. In beiden steht jedoch, dass mein Schwager komplett abgefunden ist.
Nach dem Tod meines Schwiegervaters, 2014, erhielt er jedoch seinen Pflichtanteil vom Privatvermögen seines Vaters.
Jetzt klagt er auf seinen Pflichtanteil am Privatvermögen seiner Mutter.
Die Anwältin meiner Söhne ist der Meinung, er hätte gute Chancen mit seinem Anliegen durchzukommen. Aber nach Aufrechnung des fiktiven Bestandes, unter Berücksichtigung der Wertsteigerung, 1985-2019, dürfte doch eigentlich nicht mehr allzuviel für ihn rausspringen.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den nachtrag.

Wenn weder ein verzicht noch eine Anrechnungserklärung vorliegt, dasnn muss ich Ihnen leider mitteilen, dass der Bruder durch die Schenkungen an Ihren Mann enterbt wurde und ihm somit die Pflichtteilsergänzungsansprüche nach § 2325 BGB zustehen. Hiergegen kann man leider dem Grunde nach nichts einwenden.

Das möglicherweise schon Erhaltene muss sich der Bruder leider nicht anrechnen lassen, weil dies nur wirksam durch eine Verfügung bei Zuwendung erfolgen kann, § 2315 BGB. Sie hatten eine solche Verfügung verneint. Damit muss ich leider der Anwältin Recht geben, die Chancen des Bruders stehen daher tatsächlich sehr gut.

Fragen Sie bitte nach, wenn etwas unklar geblieben ist. Anderenfalls nehmen Sie bitte einbe Bewertung (3-5 Sterne) vor. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Was halten Sie von einer Nebenintervention meinerseits?

Sehr geehrter Fragesteller,

zum einen sehe ich hierfür keinen Rechtsanspruch und zum anderen wird es an dem Anspruch an sich leider nichts ändern.

Mit freundlchen Grüßen

RA Grass

ragrass und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Sehr empfehlenswert. Wenn man die richtigen Fragen stellt, ist just answer eine wirklich großartige Plattform.
RA Grass hat mir sehr geholfen - danke!

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die freundliche Rückmeldung !

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass