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alva3172015
alva3172015, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2169
Erfahrung:  Rechtsanwalt/Fachanwalt
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alva3172015 ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage: meine Mutter hat ihr

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe eine Frage:meine Mutter hat ihr Zweifamilienhaus verkauft. Leider ohne sich vorher richtig zu informieren. Das Haus ist seit über zehn Jahren in Ihrem Besitz, sie bewohnt die eine Wohnung, die andere hat sie vermietet.
Meine Frage: was hat sie nun an steuerlichen Einbusen zu erwarten? Bzw. gibt es einen Weg, Steuerzahlungen weitestgehend zu minimieren? Ob und wann man man den Verkauf beim Finanzamt melden?
Mit freundlichen Grüßen
Sonja
Fachassistent(in): Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Fragesteller(in): 29.07.21
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein

Mein Name ist Hermes und ich bin Spezialist für Steuer- und Immobilienrecht. Der Verkauf ist steuerfrei, da Ihre Mutter eine Wohnung selbst bewohnt und die andere Hälfte seit über 10 Jahren in Ihrem Eigentum hatte nach § 23 EStG. Veräußerungsgewinne und -verluste werden nach § 23 EStG nur berücksichtigt, wenn die Spekulationsfrist zwischen Anschaffung und Veräußerung des Wirtschaftsgutes noch nicht abgelaufen ist. Ist mehr Zeit verstrichen, sind Gewinne unabhängig von deren Höhe steuerfrei und Verluste steuerlich unbeachtlich. Die Frist beträgt bei Immobilien 10 Jahre und bei selbst bewohnten Einheiten 3 Jahre vor Verkauf.

Ich bitte um Bewertung durch Anklicken der Sterne (3-5).

Im Nachgang stehe ich gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Sind Sie noch da?

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Also verstehe ich das richtig, dass sie weder Spekulationssteuern, noch Umsatzsteuern zu zahlen hat?

Ja, genau. Es muss auch nichts dem Finanzamt gemeldet werden.

abgeschlossene Verträge über Grundstücke werden sowieso vom Notar an die Grunderwerbssteuerstelle gemeldet; die muss dann der Käufer bezahlen!

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Vielen Dank :-) Eine Frage habe ich allerdings noch: bei der jährlichen Steuererkärung muss sie den Hausverkauf aber angeben?
Und wenn ja, kommt dann etwas auf sie zu?

Nein, muss Sie nicht, da kein steuerpflichtiger Gewinn entstanden ist. Dann können Sie eine Flasche Sekt aufmachen!!

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Vielen Dank ***** ***** wünsche Ihnen noch einen schönen Abend! :-)

Gerne geschehen-bitte bewerten nicht vergessen durch das Anklicken der Sterne oben rechts bei Ihnen. Bei Bedarf kann natürlich auch ein Bonus ausgelobt werden. Ist aber kein Muss.

Ansonsten wird die hälftige Vergütung nicht an mich weitergeleitet.

alva3172015 und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.