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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 40472
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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Guten Tag. Ein geringfügig Beschäftigter unterschreibt eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag. Ein geringfügig Beschäftigter unterschreibt eine Rahmenvereinbarung in der der Arbeitgeber nicht verpflichtet ist dem Arbeitnehmer Beschäftigungsangebote zu machen
Fachassistent(in): Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Fragesteller(in): Gar keinen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Bin seit Dezember 2020 beschäftigt

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Welche konkrete Frage haben Sie?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Guten Herr RA Schießstand.
Desweiteren soll mit der Rahmenvereinbarung ein Dauerteilzeitarbeitsverhältnis-auch in Form eines Abrufarbeitsverhältnisses-nicht begründet werden.
Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus, einen Arbeitsvertrag einzufordern, da der Arbeitgeber einen ja einfach nicht mehr beschäftigen muss. Oder ist die ganze Rahmenvereinbarung im ganzen nicht gültig ?
Habe seit Dezember 2020 ca 250 Arbeitsstunden geleistet.
Mit freundlichen Grüßen
Frank-Thomas Köhn
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Entschuldigung für die falsche Anrede. Leider war die Autokorrektur schneller

Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Arbeit auf Abruf kennt das Gesetz nach § 12 TzBfG in der Tat.

ABER:

Auch hier sind bestimmte Mindestanforderungen einzuhalten.

Hiernach besteht Vertragsfreiheit, welches Zeitdeputat die Parteien vereinbaren (§ 12 TzBfG). Treffen sie keine Vereinbarung, besteht eine Fiktion, dass zwanzig Stunden vereinbart sind, die der AG vergüten muss, ohne Rücksicht darauf, ob er sie abgerufen hat oder nicht.

Sie sind als Arbeitnehmer auf Abruf nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn ihnen der Arbeitgeber die Lage Ihrer Arbeitszeit mindestens vier Tage im Voraus (Mittwoch/Montag) mitteilt Werden die Fristen nicht eingehalten, können Sie arbeiten, braucht es aber nicht. Damit der Arbeitnehmer durch lange Wegezeiten nicht übermäßig belastet wird, muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer bei jedem Abruf mindestens drei Stunden in Anspruch nehmen, wenn die Arbeitszeit nicht bereits im Vertrag festgelegt ist (§ 12 Absatz 1 S. 4 TzBfG).

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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