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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 14139
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Hallo, ich habe vor 2 Jahre eine private Samen Spende an ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe vor 2 Jahre eine private Samen Spende an ein lesbischen Paar gemacht. Leider Ist das Pärchen in Trennungphase. Ich würde gerne zwei Möglichkeiten erfragen. 1. Kann ich Sorgerecht beantragen? In der Geburtsurkunde bin ich nicht eingetragen. "Vater unbekannt" die leibliche Mutter ist die ellerine Mutter. Die Partnerin hat keine Adoption getätigt. Welche Schritte muss ich gehen damit ich mein Kind besser und stabiler aufziehen kann.
Fachassistent(in): Wann wurde das Sorgerecht vereinbart?
Fragesteller(in): Noch gar keiner
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich sehe mein Kind öfters und habe auch das starke Bedürfnis das Kind allen Belägen im Alltag begleiten zu können. Ich habe eher Sorge das die Mutter mit der ich mich derzeit gut verstehe das eher ablehnt und viel lieber nur Unterhalt von mir gerne hätte. Was ich aber so nicht will. Mein Interesse am Wohl des kindes ist mir sher wichtig und ich mache mir mittlerweile viele Sorgen und Gedanken.

Sehr geehrter Fragesteller,

was meinen Sie mit "was ich so nicht will" ? Bezieht sich dies auf eine mögliche Unterhaltspflicht Ihrerseits ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Danke für Ihre schnelle Rückmeldung.
Es geht konkret um folgendes.
Das lesbische Paar hatte sich vor über zwei Jahren ein Kind gewünscht. Sie waren bzw sind noch verheiratet aber seit Abril diesen Jahres im Trennungsjahr.
Die Regelung beim Kinderwunsch war das die zwei Frauen das alleinige Sorgerecht und Pflichten gegenüber dem Kind tragen und ich lediglich der private anonyme Spender bin. Natürlich lief das alles privat ab ohne eine Samenbank o.ä.
Nun ist das Kind 2 Jahre alt. Wir haben bis heute guten Kontakt auch wenn die Situation aufgrund der Trennung der noch verheirateten Frauen sehr kompliziert und manchmal angespannt ist.
Die leibliche Mutter ist finanziell eher gering verdienen da sie nur einen Teilzeitjob hat. Die Andere Mutter erwägt nun in die Privatinsolvenz zu gehen da sie einige Schulden gemacht haben und sie daher auch kein Einkommen durch ihr gepfändetes Verfahren. Außerdem ist nur die leibliche Mutter als Eltern eingetragen. Das Kind wurde auch nicht adoptiert. Das heißt die leibliche Mutter ist Alleinerziehend und gering Verdienende.
Ich würde gerne wissen ob ich mit der leiblichen Mutter eine Art notarielle Vereinbarung machen kann das sie mich nicht zum Unterhalt zwingen kann, da unsere Abmachung wie vorhin schon erwähnt meine Person nur als anonymer spender dienen sollte. In der Geburtsurkunde des kindes steht auch bei Vater: "unbekannt".
Kann sie mich dennoch zum Unterhalt mein Leben lang zwingen wenn sie gerichtlich vorgeht oder könnte ich mit ihr eine notarielle Vereinbarung eingehen das sie kein Unterhalt einklagen wird.
Wieviel Jahre rückwirkend kann man Unterhalt zurück fordern? Kann man mich gerichtlich zum Vaterschaftstest zwingen?
Ein anderer Weg ist, dass ich ihr gerne unterstützen würde im Alltag um site zu entlasten. Dafür müsste ich aber eine Sorgerecht bekommen, was sie also die leibliche Mutter wiederum nicht wirklich möchte. Welche Möglichkeit besteht hier das Sorgerecht dennoch zu bekommen? Welche Schritte müsste ich dazu gehen. Ich bin 39 Jahre habe keine Kinder finanzielle gesichert und privat in einem stabilen Umfeld, habe eine eigenes Häuschen und würde mich gerne um das Kind auch liebevoll sorgen, erziehen und fördern.
Nun zerbreche ich mir seit minaten darüber schon den Kopf. Ich hoffe sie können mir etwas licht ins dunkle bringen... Viele Grüße Tasci
PS: Bitte meine Anfrage bzw. Mein Fall nicht zu veröffentlichen. Besten Dank im voraus

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Da Sie der leibliche Vater des Kindes sind, könten Sie, das Kind oder die Mutter auch durchsetzen, dass Sie als rechtlicher Vater des Kindes eingetragen werden. Dies gäbe Ihnen zum einen das Recht, Sorgerecht zu bekommen und auch regelmäßigen Umgang mit dem Kind zu haben.

Die Pflicht, sie sich aus der Feststellung der Vaterschaft ergibt ist aber die Zahlung von Unterhalt. da es hier vor allem um Kindesunterhalt gibt, können die Eltern zulasten des Kindes keinen Verzicht vereinbaren. Also weder Sie rechtlicher Vater MÜSSEN Sie auch zahlen, allerdings nicht für die zurückliegende Zeit, wenn Sie in dieser nicht zur Unterhaltszahlung aufgefordert wurden.

Bitte fragen Sie bei offengebliebenen Fragen nach. Ansonsten geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grasdsd

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Welche Schritte muss ich einleiden, wenn ich dann das Sorgerecht beantragen möchte? Ich bin ja offiziell nicht als Vater anerkannt und auch nicht in der Geburts-Urkunde?
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Das geteilte Sorgerecht natürlich meine ich

Sehr geehrter Fragesteller,

am besten wendet man sich an das Jugendamt. Wenn dieses wegen fehlender Kooperation der Kindesmutter nicht helfen kann, müssten gerichtliche Schritte eingeleitet werden.Dabei müssen Sie zunächst die Vaterschaft feststellen lassen und erst dann kann man das Sorgerecht "angehen".

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Sehr geehrte Frau Grass,
Sie meinten ja auch noch, wenn ich rechtlicher Vater bin muss ich dann auch Unterhalt zahlen, allerdings nicht für die zurückliegende Zeit, wenn ich davor nicht zur Unterhaltszahlung aufgefordert wurde.
Heißt das, dass ich erst ab dem Zeitpunkt in dem sie mich zur Unterhaltszahlung auffordert, müsste ich zu diesem Zeitpunkt auch Unterhalt zahlen auch wenn ich als rechtlicher Vater noch nicht einmal bestätigt bin? Wie läuft das dann genau ab? Also bis ich rechtlich zum Unterhalt zahlen müsste?
Besten Dank für Ihre Rückantwortern.
Mfg

Sehr geehrter Fragesteller,

so einfach ist es nicht, wenn die biologische Vaterschaft schon feststeht, aber die rechtliche noch nicht geklärt ist. In einem solchen Fall muss rückwirkend ab Geburt Unterhalt gezahlt werden.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Hallo Frau Grass, also es ist offiziell weder die biologische noch rechtliche Vaterschaft geklärt bzw festgelegt. Ich würde nur gerne wissen wie das gehandhabt wird, wenn beispielsweise das Kind oder die Mutter nach ihrem genetischen Vater fragt und der Vorgang erst beginnt. Zum Beispiel in 5 oder 15 Jahren. Muss ich dann ab Geburt an rückwirkend Kindesunterhalt zahlen?
Ich bin derzeit an einem Scheideweg wo ich mir nicht ganz sicher bin welcher Weg der Beste ist. Die Mutter sagt sie wolle das alleinige Sorgerecht und möchte kein Unterhalt von mir. Aber was wenn in der Zukunft Kindesunterhalt doch verlangt wird. Ich bin wie gesagt derzeit noch nicht offiziell biologisch der Vater auch rechtlich habe ich keine Ansprüche gegenüber dem Kind.
Freundliche Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne kann ich Ihnen umfangreiche Auskunft zu dem Kindesunterhalt erteilen und stelle Ihnen hierfür ein Angebot ein.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.