So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 40536
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Meine Stiefmutter Heidi lebt zusammen mit meinem Vater in

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Stiefmutter Heidi lebt zusammen mit meinem Vater in einem Haus, welches inzwischen deren Tochter überschrieben ist, d.h. sie haben Wohnrecht auf Lebenszeit. Heidi hat mir vor 3 Jahren Hausverbot erteilt. Mein Vater hat vor einigen Monaten einen Alzheimerschub bekommen, liegt derzeit nur schlafend im Bett, wahrscheinlich auch ohne ausreichend Trinken. Darf ich ihn besuchen? Sie hat Patientenverfügung.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Hamburg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ich bekomme keine vernünftige Auskunft über Medikamente, Behandlungsplan.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn die Stiefmutter als Wohnungsberechtigte Ihnen Hausverbot erteilt hat, dürfen Sie das Haus nur mit dem Einverständnis der Siefmutter betreten.

Soweit Sie einen begründeten Verdacht haben, dass Ihr Vater nicht ausreichend betreut wird, sollten Sie allerdings sich an das Amtsgericht wenden und eine rechtliche Betreuung beantragen. Das Gericht wird dann gegebebenfalls durch einen Gutachter feststellen lassen, ob Ihr Vater durch die Stiefmutter ausreichend betreut wird oder ob es einen rechtlichen Betreuer erfordert, der sich um die Belange Ihres Vaters (Gesundheit, Aufenthalt und Vermögen) kümmert.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Wie soll ich einen Verdacht begründen, wenn ich das Haus nicht betreten darf und sie den Ärzten verboten hat, uns Auskunft zu geben?

Sehr geehrter Ratsuchender,

darf ich fragen: Woher wissen Sie dass Ihr Vater nicht gut versorgt wird (Trinken)?

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Beim letzten Krankenhausaufenthalt vor gut einer Woche musste er per Tropf Flüssigkeit auffüllen, dabei war er drei Wochen zuvor bereits im Krankenhaus (Wandsbek). Ich hatte ihn bis dahin fast jeden Samstag besucht und wir sind spazieren gegangen, weil ich ja nicht ins Haus darf. Vor etwa einem Monat bekam er einen schlimmen Alzheimer-Schub. Er war wie ein Baby. In Wandsbek war er dagegen wieder klar. Heidi gab an, sie habe ein Medikament für ein Beruhigungsmittel gehalten, dabei sei es ein Antidepressivum gewesen. Das setzte sie spontan ab, daraufhin bekam er epileptische Anfälle... und musste nach Wandsbek...
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Entschuldigung, nach Meiendorf..
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
In Meiendorf war er wieder klar.... in Wandsbek drei Wochen vorher wie ein Baby. ..

Sehr geehrter Ratsuchender,

in diesem Falle sollte doch der Zustand Ihres Vaters vor der Einweisung durch das Krankenhaus dokumentiert sein. Sie müssen beachten,dass das Amtsgericht von Amts wegen ermittelt. Wenn Sie also vortragen, dass Ihr Vater bei Eintreffen in das Krankenhaus unterversorgt war, dann ist dies ein hinreichender Anhaltspunkt für das Gericht um tätig zu werden.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vielen lieben Dank!

Gerne!