So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Kianusch Ayazi.
Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5074
Erfahrung:  Rechtsanwalt
106185746
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Ein Polizist auf dem Weg zum Dienst sucht jeden Morgen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ein Polizist auf dem Weg zum Dienst sucht jeden Morgen unsere Nähe auf dem Bahnsteig, spricht Ermahnungen aus, wenn wir beim Betreten des Bahnsteigs zu zögerlich unsere Masken aufsetzen. Seine gesamtes Durch sein Auftreten fühlen wir uns bedroht, da er es augenscheinlich auf uns abgesehen hat. Der erste Kontakt bzgl. Maskenpflicht auf einem Bahnsteig im Freien verlief bereits unfreundlich, provozierend und bedrohlich ab. Seitdem macht er förmlich Jagd auf uns.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Wir zählen uns nicht zu den Querdenkern, sind alle vollständig geimpft und halten im Freien beim Warten auf den Zug die Abstände ein.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Niedersachsen
Sehr geehrter Ratsuchender,vielen Dank ***** ***** AnfrageWie kann ich Ihnen mit der Angelegenheit behilflich sein? Welche konkrete Rechtsfrage haben Sie dazu?Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Wir fühlen uns vom dem Mann bedroht, da er uns uniformiert aufsucht und grundsätzlich unsere Nähe sucht.
Er tritt uns gegenüber provozierend auf. Der Mann ist auf dem Weg zum Dienst und missbraucht seine Unform uns einzuschüchtern. Wie kann ich das unterbinden?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Wir sind Pendler und auf den Zug zur Arbeit angewiesen. Der nächste Zug fährt derzeit erst eine Stunde später.
Keiner von uns ist vorbestraft oder hatte andere Berührungspunkte mit Gesetzesverstößen. Wir empfinden das reine Schikane, was der Mann mit uns betreibt
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Wir sind auch keine Querdenker. Wir halten Abstände ein, sind vollständig geimpft und waren bis zu den Ereignissen eine lustige Gruppe Pendler, die sich morgens auf den Plausch im Zug gefreut hat. Der Mensch hat uns diese Freude genommen!
Ich verstehe. Vielen Dank ***** ***** Nachricht.Kennen Sie die Identität oder die Dienststelle des betreffenden Beamten?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Die Identität kennen wir nicht und auch seine Dienststelle ist uns unbekannt
Ich verstehe. Sind die Ermahnungen denn in der Sache gerechtfertigt oder haben Sie sich keinerlei Fehlverhalten zu schulden kommen lassen?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ich könnte mit dem Smartphone ein Bild von ihm machen, um seine Identität feststellen zu lassen
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Der Bahnsteig ist komplett im Freien ohne Überdachung und so verleitet es, die Maske erst während des Betretens aufzusetzen. Legt man dieses Verhalten sehr eng aus, erfolgen wenige Schritte ohne Maske. Seit der ersten Ermahnung befolgen wir die Regeln bereits vor dem Erreichen des Bahnsteigs. Der Mann kontrolliert unsere Verhalten täglich, stellt sich in bedrohlicher Pose in unsere Nähe und ist darauf bedacht uns einzuschüchtern. Er hat mich aufgefordert, im müsse ihm mitteilen, was ich hinter seinem Rücken über ihn erzählen würde und dass diesbezüglich das letzte Wort noch nicht gesprochen sei.

Ich verstehe. Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Ich würde Ihnen in diesem Falle empfehlen, dass Sie sich mit einer schriftlichen Dienstaufsichtsbeschwerde an die Landespolizeidirektion Ihres Bundeslandes wenden. Dort sollten Sie den Sachverhalt vortragen und anbieten, bei der Feststellung der Identität des Beamten zu helfen.

Sie sollten sodann abwarten, welche Reaktion von der Landespolizeibehörde kommt. Sollte sich diese bereit zeigen einzugreifen, so sollten Sie diese entsprechend unterstützen, damit diese das Fehlverhalten des Polizisten ahnden kann.

Sollte man dort indes nicht unterstützungsbereit sein, so müssten Sie förmliche Rechtsmittel einlegen.

Soweit der Beamte Ihnen Anordnungen vor Ort erteilt, sollten Sie diesen Anordnungen mündlich widersprechen und darauf bestehen, dass der Beamte veranlasst, dass Sie einen schriftlichen Widerspruchsbescheid erhalten. Zudem sollten Sie Ihren Widerspruch schriftlich der Landespolizeibehörde gegenüber erklären. Wenn der Polizist Ihnen gegenüber anordnet, dass Sie ihm mitteilen müssten, was Sie hinter seinem Rücken erzählen, so handelt es sich hierbei um einen Verwaltungsakt nach § 35 VwVfG, gegen den der Widerspruch statthaft ist. Die Polizei als öffentlich-rechtliche Stelle hat in der Folge die Rechtspflicht, Ihren Widerspruch zu bescheiden.

Sollte man Ihrem Widerspruch nicht abhelfen oder diesen gar nicht bescheiden, so können Sie vor das Verwaltungsgericht ziehen und dort die Rechtswidrigkeit der Anordnung feststellen lassen.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?
Bitte geben Sie eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab. Vielen Dank!

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vielen Dank! Das hat mir weitergeholfen!

Sehr gern geschehen.

Bitte abschließend noch bewerten. Vielen Dank.

Kianusch Ayazi und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.