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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22107
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten Tag Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Sorry, ich wollte es noch nicht lassenden. Wollte nur eine neue Zeile schreiben. Aus Hamburg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Es geht um meinen Arbeitsvertrag, welchen ich voraussichtlich kündigen möchte. Dort steht folgender Text: Dieser Arbeitsvertrag ist mit einer Kündigungsfrist von 6 Wochen zum Ende eines Kalendervierteljahres kündbar, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen andere Kündigungsfristen vorsehen. Ich möchte gerne für das bevorstehende Bewerbungsgespräch wissen woran ich gebunden bin. Ich las von 4 Wochen zum 15. oder Monatsende laut §622 BGB. Ich bin mir unsicher was jetzt für mich bindend gilt. Danke
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage.
Die Kündigungsfrist ist extrem unklar formuliert. Denn sämtliche gesetzlichen Bestimmungen sehen andere Kündigungsfristen Voraus. Schauen Sie mal bitte genau nach, könnte da vielleicht stehen LÄNGERE Kündigungsfristen?
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Guten Morgen. Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Anbei der gesamte Bereich im Arbeitsvertrag zu dem Thema Kündigung. Ich möchte gerne ohne Vertragsstrafe wissen ob ich meinem neuen Arbeitgeber sagen kann das der frühestmögliche Beginn am 01.10.21 oder 01.01.22 sein kann. Mit freundlichen Grüßen Detlef Lutz

Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank für die Rückmeldung. Das ist ein Arbeitsvertrag, den der Arbeitgeber selbst zusammen gebastelt hat. Entsprechend unklar und ungenau ist der formuliert. Arbeitsverträge sind allgemeine Geschäftsbedingungen. Für diese gelten etwas andere Bestimmungen als für normale, ausgehandelte Verträge. Nach Paragraph 305c BGB gehen überraschende und mehrdeutige Klauseln zulasten des Verwenders. Der Verwender ist der Arbeitgeber.

Sie können also ganz normal kündigen und sich darauf berufen, dass die gesetzlichen Vorschriften nach der eindeutigen Formulierung Vorrang haben

Gemeint hat er längere Kündigungsfristen aber weil es AGBs sind geht es zulasten des Arbeitgebers

Zudem fehlt auch das Wort beidseits

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
sehr geehrte Frau Schiessl. Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen. Das hat mir sehr weiter geholfen. Bekomme ich das auch noch via Email zum ablegen?
Sehr geehrter Ratsuchende, Sie können in ‚meine Fragen‘ gehen und sich die Konversation ausdrucken
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ok. Vielen Dank. Bin neu hier. Einen erfolgreichen Tag noch.