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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 14117
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Vaterschaftsanfechtung trotz nicht bestehender

Diese Antwort wurde bewertet:

Vaterschaftsanfechtung trotz nicht bestehender Vaterschaftsanerkennung
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): Keine
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Es fand bereits vor einigen Monaten ein Vaterschaftstest (für den Seelenfrieden) statt. Anfänglich wurde von einem Anwalt geäußert, dass die Möglichkeit einen Vaterschaftstest zu verlangen nicht besteht, so lange wir keine Zahlungen gegenüber dem möglichen Vater geltend machen, oder ihn irgendwo schriftlich angeben. Nun hieß es doch angeblich, dass man sowohl eine Vaterschaftsanfechtung trotz überhaupt nicht vorhandener Anerkennung veranlassen kann, sowie uns zu einem Test zu zwingen, mit welchem ich in keiner Art und Weise einverstanden bin.

Sehr geehrter Fragesteller,

wer hat denn den test veranlasst und warum ? Der Vater wurde nie eingetragen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Der mögliche Vater selbst, deshalb, „für den Seelenfrieden.“ zumindest stand es in der Beschreibung so und auf dem Testpaket. Nein, es gibt keinerlei Vaterschaftsanerkennung für meine Tochter und es wurde bisher auch nie eine beantragt, was für mich persönlich nicht schlimm ist. Den ganzen Ärger drum herum, war und ist mir das wenige Geld absolut nicht wert.Liebe Grüße
J. Thiede
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Für mich persönlich erklärt sich natürlich nicht, weshalb man eine Vaterschaft anfechten kann, insofern überhaupt keine Anerkennung vorliegt. Und des Weiteren ob man uns wirklich zu einem Test zwingen kann. Wir möchten einfach nur endlich unsere Ruhe haben, ohne noch weiteren Ärger oder ähnliche Vorkommnisse.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Eine Vaterschaftsanfechtung ist unter den gegebenen Umständen nicht möglich, denn diese richtet sich ja auch "Vernichtung" einer Vaterschaft, die ja bei Ihnen gerade nicht besteht.

Möglich wäre aber eine "Klage" auf Feststellung der Vaterschaft. Im Rahmen eines solchen Verfahrens würde ein test angeordnet, an dem man dann mitwirken muss.

Bitte fragen Sie nach, wenn etwas offen oder unklar geblieben ist. Ansonsten nehmen Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Ist es denn weiterhin möglich diese Art der Klage zu umgehen?Selbstverständlich werden wir im Anschluss eine Bewertung durchführen.Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

eine solche Klage kann man nicht umgehen, denn jedes Kind hat das Recht, zu erfahren, wer sein Vater ist. Daher sieht das Gesetz vor, dass sowohl die Mutter, der vater als auch das Kind das Recht haben, eine Vaterschaft fesstellen zu lassen (§ 1598 a BGB).

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie meine Antwort erhaltern ? Sind Sie doch bitte so freundlich und geben eine kurze Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Welche Art der Möglichkeiten gibt es, wenn ich mir sicher bin, zu wissen wer der Vater ist, sowie zu wissen, dass es der mögliche Vater nicht ist.Für mich entsteht hierbei ein Zwiespalt, da es verschiedene Vorkommnisse mit beiden Vätern gab, wobei eine Vaterschaftsanerkennung für mich in beiden Fällen nicht in Frage kommt.Es gab einen positiven Vaterschaftstest mit gerichtlicher Verwertbarkeit des leiblichen Vaters und einen ebenfalls positiven Test für den Seelenfrieden, welcher selbst nicht aus Deutschland stammt, des damals möglichen Vaters.Ist es zwingend, dass die Gegenseite erfährt, wer der leibliche Vater des Kindes ist, um somit eine Klage zu umgehen?

Sehr geehrter Fragesteller,

wer will denn ggf. die Vaterschaft feststellen lassen (Vater, Mutter,KInd ?)

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vater.

Sehr geehrter Fragesteller,

der Vater trägt vor Gericht vor, ich bin der Vater, weil ich zur Empfängniszeit der Mutter beigewohnt habe. Ob er dann der Vater tatsächlich ist, stellt sich beim Gutachten heraus. Die Mutter muss hier sich nicht sicher sein, das Gutsachten bringts ans Licht.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Prinzipiell erledigt sich die Gesamtsituation von selbst, da es bereits einen Vaterschaftstest mit dem zweiten möglichen Vater gab, der sowohl vor Gericht verwertbar wäre als auch positiv war. Diese wurde von einer dazu befähigten Person durchgeführt.
Der zweitere Test rein weg für den Seelenfrieden von uns, als Elternteile, ohne jeglichen Zusatz oder Verwertbarkeit.Ich möchte diesem zweiten Test nicht zustimmen, ebenso wenig wie die Hälfte der Kosten tragen die dafür aufkommen. Da es hierfür für mich keinen ersichtlichen Grund gibt.

Sehr geehrter Fragesteller,

"zustimmen" müssten Sie nur einem gerichtlich angeordneten Test.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Vielen Dank. Ich verstehe jedoch nicht, wofür ich einem gerichtlichen Test noch zustimmen muss, wenn es bereits einen positiven Vater gibt.
Dass es nicht möglich ist, das ganze Geschehen abzuwenden, mit der Begründung, dass es bereits jemanden gibt der als leiblicher Vater meiner Tochter getestet wurde.

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssen nicht zustimmen, wenn das Gericht einen test für erforderlich achtet, weit es ihn an und man muss ihn durchführen.

Ihr Argument würde nichts bringen, denn die Überzeugung muss sich das Gericht verschaffen. Man müsste ein Gutachten vorlegen, dass der klagende Vater nicht der Vater ist. Ein Gutachten eines anderen Mannes bringt nichts.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
In Ordnung. Vielen Dank, für die gesamten Informationen und die schnellen Antworten.Vielen, vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

sehr gerne.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass