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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 5074
Erfahrung:  Rechtsanwalt
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Meiner 85jährigen Mutter wurden von einem KüchenFachbetrieb

Diese Antwort wurde bewertet:

Meiner 85jährigen Mutter wurden von einem KüchenFachbetrieb (bekannt, vertrauenswürdig) ein Kochfeld und ein Backofen verkauft, welche sie nicht bedienen kann (Touchscreen etc...). Ich habe mit ihr vereinbart, die für sie unbedienbaren Geräte zu übernehmen und in einem anderen Geschäft bedienungsfreundlichere Geräte für sie zu kaufen. Dabei wurde ich vom anderen Geschäft darauf hingewiesen, dass meine Mutter für die ersten Geräte sehr viel Geld bezahlt habe. Konkret: Backofen 2800 Euro (im anderen Geschäft 1800). Kochfeld 695 Euro (im anderen Geschäft 369 ). Kann der Preisunterschied so gross sein ?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Baden-Württemberg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Beratung war durchaus ausführlich zu Huase, aber nicht zielführend (nicht brauchbare Geräte bekommen). Liefer/Einbaupauschalen zusätzlich 320 Euro.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne helfe ich Ihnen.
Wie kann ich Ihnen mit der Angelegenheit konkret behilflich sein? Welche Frage haben Sie dazu?
Mit freundlichen Grüßen
Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Guten Tag, ist der enorme Preisunterschied (welcher u.a. mit der sehr guten Beratung begründet wurde) akzeptabel ? Der zweite Fachhändler hat mich auf die Preise aufmerksam gemacht. Er kenn Unterschiede, so etwas habe er aber noch nie erlebt. Er war auch der Meinung, dass dies irgendwelche Konsequenzen haben müsse und nicht einfach so stehen bleiben kann. Frage konkret: Begriff des Wuchers erfüllt ? Anzeige erstatten ?

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Es besteht grundsätzlich Vertragsfreiheit, sodass ein Küchenfachhandel seine Preise frei bestimmen kann. Dies darf das Geschäft in den Grenzen des § 138 BGB, der vorsieht, dass Wuchergeschäfte nichtig sind.

Von Wucher wird ausgegangen, wenn der Preis um mindestens 100% höher ist als der marktübliche Preis. Insofern ist in dem Fall Ihrer Mutter noch nicht von der Erfüllung des Wuchertatbestandes auszugehen.

Die Preisgestaltung ist insofern noch vom Recht auf Vertragsfreiheit abgedeckt anzusehen und insofern leider nicht angreifbar.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?
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