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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22111
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Thema: Reiserücktrittversicherung verweigert die Zahlung der

Diese Antwort wurde bewertet:

Thema: Reiserücktrittversicherung verweigert die Zahlung der StornierungskostenZwischen mir und der Allianz Travel (Reiserücktrittsversicherung) droht ein Rechtsstreit, weil sich die Versicherung weigert, ihrer Zahlungsverpflichtung nach einer gesundheitlich begründeten Stornierung einer Reise nachzukommen. Nachdem die Allianz die Kompensation zunächst völlig abgelehnt hatte, ist sie nun nach mehreren Schriftwechseln bereit, 45 % Stornokosten (4.561,20 Euro) zu erstatten, was ich nicht akzeptieren kann.Ich benötige jetzt juristischen Rat, ob ich den Vergleich dennoch akzeptieren sollte oder die Durchführung des Rechtsstreits der richtige Weg ist.
Zum Sachverhalt :
1.
Am 30.01.2020 hatte ich gemeinsam mit meiner Frau bei meinem Reisebüro eine Reise nach Gran Canaria vom 03.03.2020 bis zum 17.03.2020 gebucht. Diese Reise habe ich am 28.02.2020 wegen einer unerwarteten schweren Erkrankung ordnungsgemäß schriftlich storniert.
2.
Am 07.02.2020,10.02.2020 und 13.02.2020 musste ich mich bei meinem langjährigen Hausarzt in ärztliche Behandlung begeben. Ausweislich eines der Allianz vorliegenden stichwortartigen Auszugs aus der Behandlungsakte diagnostizierte mein Hausarzt Hyperurikämie, Nephrolithiasis und Arthritis der Fingergelenke.Eine bereits bei mir bestehende übliche Erkältung spielte noch keine Rolle.
3.
In der letzten Februarwoche 2020 erkrankte ich völlig unerwartet an einem schweren „bronchopulmonalen Infekt“. Gleichzeitig verschlimmerten sich meine Fingergelenkschmerzen erheblich und weiteten sich sogar auf weitere Gelenke aus (Arztprotokoll vom 03.03.2020: „Habe stärkste morgentliche Schmerzen, die sich auf die anderen Gelenke auswirken ).Darüber habe ich mit meinem Hausarzt am 28.02.2020 kommuniziert und habe diesem schriftlich mitgeteilt, dass ich wegen meines schlechten Gesundheitszustands infolge der zusätzlich aufgetretenen „Bronchitis“ die ab dem 03.03.2020 geplante Reise stornieren müsse. Wir vereinbarten, von einem prompten Besuch in der Arztpraxis wegen der sich ausbreitenden Corona-Pandemie zunächst abzusehen und den weiteren Krankheitsverlauf zu beobachten. Da sich mein Erkrankungszustand in den Folgetagen erheblich verschlechtert und sich zusätzlich an meinem linken Ellenbogengelenk ein sehr schmerzhafter sekretgefüllter Knoten entwickelt hatte, habe ich mich am 03.03.2020 (11:00 Uhr) zur Behandlung in die Praxis meines Hausarztes begeben. Mein Hausarzt bestätigte nochmals die schwere Bronchitis und erklärte, dass der schmerzhafte Knoten an meinem linken Ellenbogengelenk ggfs. operativ entfernt werden müsste.
4.
Bei einem unveränderten Gesamt-Krankheitsbild diagnostizierte mein Hausarzt am 10.03.2020 eine seronegative rheumathoide Arthritis, die von einem Rheumatologen abgeklärt werden müsste.Der geschilderte Ablauf belegt m.E. , dass die ordnungsgemäße Stornierung der Reise am 28.02.2020 rechtens war und spätestens am 03.03.2020, d.h. dem ursprünglichen Abreisetag, feststand, dass ich meine Reise aufgrund einer „unerwarteten schweren Erkrankung“ nicht antreten konnte. Mit der Weigerung, den Erstattungsbetrag vollständig auszuzahlen verstößt die Allianz deshalb m.E. gegen den Versicherungsvertrag.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Welche Argumente hat denn die Allianz?

Claudia Schiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Liebe Frau Schiessl, vielen Dank. Wir hatten in einer anderen Angelegenheit bereits Kontakt. Gruß Dr. Werner Marnette

www.versicherungsombudsmann.de

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Liebe Frau RA Schiessl, hatten Sie meinen Briefentwurf erhalten ? Gruß Kunde
Ich hab schon die ganze Zeit geschaut. Leider nicht
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Oh , wie schade. Ich hatte den Entwurf an***@******.*** geschickt. Gruß WMtt
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Nein, es ist mein Fehler: ich hatte an gmail.de und nicht an gmail.com geschickt. Entschuldigung. WMtt
Bitte noch einmal senden, es ist nichts angekommen
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Datei angehängt (V7V5QTQ)
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Liebe Frau Schiessl, ich hatte die Mail an Ihren account***@******.*** geschickt. Jetzt müssten Sie die Unterlage auch über das just-answer-Formular erhalten haben. Gruß WMtt
Sehr geehrter Ratsuchender,Ich kümmere mich im Laufe des Tages darum
Sehr geehrter Ratsuchende, ich bin dazu gekommen, mir Ihr Schreiben durch zu lesen. Ich erachte es als so in Ordnung.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Herzlichen Dank. Das Schreiben ist an die Allianz verschickt. WMtt
Gerne