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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 44380
Erfahrung:  RA seit 21 Jahren mit den Fachgebieten Verbraucherrecht, Mietrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Zivilrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Einen schönen guten Tag! Fachassistent(in): In welchem

Diese Antwort wurde bewertet:

Einen schönen guten Tag!
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Brandenburg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): es handelt sich um einen Unfall mit einem Radfahrer. Schaden beträgt ca. 175 €. Radfahrer ist Verursacher und zahlt den Schaden nicht. Polizei hat den Unfall aufgenommen und ihn als schuldigen erfasst.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der Radfahrer als Schädiger ist Ihnen zu unverzüglicher Schadensersatzzahlung gemäß §§ 823, 249, 276 BGB verpflichtet.

Diesen Anspruch können Sie notfalls auch erfolgreich auf dem Rechtsweg und gerichtlich durchsetzen.

Gehen Sie nun wie folgt vor: Fordern Sie die betreffende Person letztmalig schriftlich (Einschreiben!) zur Schadensersatzzahlung auf.

Setzen Sie hierzu eine letzte Frist von maximal 14 Tagen ab Briefdatum.

Kündigen Sie in dem Schreiben an, dass Sie nach Fristablauf ohne weitere Ankündigung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen und dass die hierdurch bedingten Kosten der Radfahrer als Verzugsschaden zu tragen haben wird.

Gerät dieser mit dem Ablauf der von Ihnen gesetzten Frist in Verzug, sind die Rechtsverfolgungskosten (=Anwaltskosten) als Verzugsschaden gemäß §§ 286, 280 BGB ersatzfähig.

Sie können dann auf dessen Kosten der Firma einen Rechtsanwalt vor Ort einschalten, der Ihren Anspruch geltend machen und durchsetzen wird.

Der Anwalt wird ihn zunächst außergerichtlich und schriftsätzlich auf Zahlung in Anspruch nehmen.

Zahlt er dann noch immer nicht, wird der Anwalt einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken oder Zahlungsklage erheben - auch die hiermit verbundenen weiteren Kosten hätte der Radfahrer zu tragen!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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