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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7312
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Guten Tag, es handelt sich um die Arbeistlosenversicherung

Kundenfrage

Guten Tag, es handelt sich um die Arbeistlosenversicherung als Werkstudent, Werkstudentätigkeit bei der letzten Unternehmen. Ist es pflicht ein Werkstudenten Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zahlt
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): NRW Düsseldorf
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Sehr geehrte Damen und Herren,
Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe als Werkstudent in einem Unternehmen gearbeitet von 2017-2021. Mein Vertrag wurde im Jahr 2020 auf ein Weiteres Jahr bis Dezember 2021 verlängert. Es wurde in diesen Jahren keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Wie kann ich dagegen vor gehen? Ich habe in manchen Monaten mehr als 20 Std. die Woche gearbeitet. Können Sie mir eventuell eine Hilfestellung geben wie ich dagegen vorgehen kann? Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Ersel Dogan
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
In den Arbeitsverträgen steht dies auch nicht explizit drin, sodass dies nicht gezahlt wird. Ich wurde ebenfalls nicht informiert vor Aufnahme meiner Werkstudent Tätigkeit
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Bei Werkstudenten muss der Arbeitgeber keine Beiträge an die Arbeitslosenversicherung abführen. Wenn die Werkstudentenregelung auf Sie nicht zutrifft, etwa weil die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit mehr als 20 Stunden betragen hat, können Sie das der Arbeitsagentur für Arbeit anzeigen. Diese wird Ihren Werkstudentenstatus prüfen und die Beiträge ggf. nachfordern.

Sie könnten natürlich auch mit dem Arbeitgeber darüber sprechen. und ihn auffordern, Sie sozialversicherungsrechtlich nicht mehr als Werkstudent zu behandeln. Aber ich vermute, es geht dem Arbeitgeber genau darum, Sie als Werkstudent zu beschäftigen, um Sozialabgaben zu sparen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Sehr geehrter Herr Krüger, also soll ich der Bundesagentur für Arbeit eine Auflistung meiner Stunden zusenden sodass die dies prüfen.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Wenn Sie es überprüft haben wollen, können Sie es der Arbeitsagentur anzeigen. Teilen Sie dort mit, dass Sie mehr als 20 Stunden arbeiten, obwohl Sie beim Arbeitgeber als Werkstudent geführt werden. Hierzu können Sie zum Nachweis eine Liste Ihrer Arbeitsstunden beifügen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Sehr geehrter Herr Krüger, da ich seit dem 30.04.2021 gekündigt worden bin nachdem mein Vertrag verlängert worden ist. Also ich werde nun alle Stunden für jeden Monat auflisten und dies an die Agentur für Arbeit bzw. vorerst zum ehemaligen Arbeitgeber übersenden. Kann es sein dass ich ebenfalls dann Probleme erhalten werde?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Nein. Sie werden keine Probleme bekommen. Der Arbeitgeber hat Falschangaben gemacht, wenn er für Sie keine Sozialabgaben abgeführt hat, obwohl er es hätte machen müssen. Denkbar ist aber, dass ein Teil der Abgaben von Ihnen gefordert wird, weil in der Regel sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber einen Teil der Abgaben zu tragen haben.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.

Danke ***** ***** Voraus. Ich werde die Auflistung der Stunden von 2017 - 2021 aufstellen diese vorerst dem Arbeitgeber zusenden. Falls dieser der Leistung nicht nachkommt, muss ich dieses der Agentur für Arbeit einreichen. Haben Sie hierzu paar Floskeln die ich in meinem Schreiben an das Unternehmen verwenden kann.? Ein paar Sätze, diese ich in meinem Schreiben gebrauchen machen kann. Mit freundlichen Grüßen vielen Dank ***** ***** E****

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Ich kann Ihnen dafür leider keine Floskeln nennen. Ihr Anliegen ist nicht gerade ein typischer Fall.

Einen konkreten Zahlbetrag können Sie gar nicht beziffern. Sie könnten ihn auffordern, sich selbst an die Arbeitsagentur zu wenden, also eine Selbstanzeige zu machen und ihm ankündigen, dass Sie es machen, wenn er es nicht macht.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Wenn ein Student im Laufe eines Jahres (nicht Kalenderjahr, sondern Zeit Jahr, zurückgerechnet vom voraussichtlichen Ende der zu beurteilenden Beschäftigung) über 26 Wochen (182 Kalendertage) mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden beschäftigt ist, gehört er vom Erscheinungsbild zu den Arbeitnehmern. Es werden alle Beschäftigungsverhältnisse mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden berücksichtigt. Für die zu beurteilende Beschäftigung besteht bei Überschreiten der 26-Wochen-Grenze von Anfang an Versicherungspflicht in der Sozialversicherung und damit auch der Arbeitslosenversicherung.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Das ist die Definition für den Status eines Werkstudenten.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Diese Defintion wird Ihr Arbeitgeber vermutlich kennen.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Alles klar danke Ihnen.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr gerne! Es freut mich, wenn ich helfen konnte.

Alles Gute!

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I S. 594)
§ 28a Versicherungspflichtverhältnis auf Antrag5. sich beruflich weiterbilden, wenn dadurch ein beruflicher Aufstieg ermöglicht, ein beruflicher Abschluss vermittelt oder zu einer anderen beruflichen Tätigkeit befähigt wird; ausgeschlossen sind Weiterbildungen im Sinne des § 180 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1, es sei denn, die berufliche Weiterbildung findet in einem berufsqualifizierenden Studiengang an einer Hochschule oder einer ähnlichen Bildungsstätte unter Anrechnung beruflicher Qualifikationen statt.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
das kann ich auch in meinem schreiben mit reinnehmen oder !
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Das bringt Sie nicht weiter. Zum einen sehe ich nicht, dass die Voraussetzungen des § 28a SGB III bei Ihnen erfüllt sind. Zum anderen würde so ein Antrag nur in die Zukunft wirken also nicht für die zurückliegenden Jahre. Sie müssen aber beweisen können, dass die Voraussetzungen des Status für einen Werkstudenten nicht vorgelegen haben. Ihr Arbeitgeber wird das bestreiten.

Ich sehe für Sie nur die Möglichkeit, Ihren Arbeitgeber bei der Arbeitsagentur anzuschwärzen. Dann können Sie es bewirken, dass die Beiräge rückwirkend für Sie abgeführt werden. Und Ihr Arbeitgeber wird Unannehmlichkeiten haben. Sie könnten ihm anbieten, gegen Zahlung eines Betrages von einer Anzeige abzusehen. Das wäre aber strafbar als Nötiung oder gar Erpressung.

Gerne stehe ich für etwaige weitere Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, über das Bewertungssystem eine positive Bewertung (=Klick auf 3-5 Sterne, ganz oben rechts) zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag für meine Vergütung freizugeben. Weitere Kosten für Sie werden dadurch nicht ausgelöst. Und Sie können selbstverständlich auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
ich bitte Sie zu Prüfung der Beiträge zur Sozialabgaben, Arbeitnehmerbeiträge zur Arbeitslosenversicherung aus meiner Werkstudent Tätigkeit vom Dezember 2017 bis April 2021 zu prüfen. Wenn ein Student im Laufe eines Jahres (nicht Kalenderjahr, sondern Zeit Jahr, zurückgerechnet vom voraussichtlichen Ende der zu beurteilenden Beschäftigung) über 26 Wochen (182 Kalendertage) mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden beschäftigt ist, gehört er vom Erscheinungsbild zu den Arbeitnehmern. Es werden alle Beschäftigungsverhältnisse mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden berücksichtigt. Für die zu beurteilende Beschäftigung besteht bei Überschreiten der 26-Wochen-Grenze von Anfang an Versicherungspflicht in der Sozialversicherung und damit auch der Arbeitslosenversicherung. Somit bitte ich Sie um eine Lösung dieses Klären, ansonsten werden andere Schritte eingeleitet. Da der Arbeitnehmer sowohl der Arbeitgeber einen Teil der Abgaben zu tragen wäre, wäre es möglich dies nachzureichen. Hierzu bitte ich Sie um eine Rückmeldung sowie die Berechnung der entstehenden Abgaben beider Seiten diese zu tätigen wären. Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Ersel Dogan
So wäre es möglich oder !!
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Ja. Das können Sie so machen.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
Oder würden Sei sagen dies passt nicht so !!
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Doch. Es passt. Ich könnte es auch nicht besser formulieren.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne, ganz oben rechts) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.