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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6594
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Mein Sohn hatte einen AV bei ARWA Zeitarbeit. Hat sich neuen

Kundenfrage

Mein Sohn hatte einen AV bei ARWA Zeitarbeit. Hat sich neuen Job gesucht und in Probezeit gekündigt. Jetzt habe die ihm vom Lohn Konventionalstrafe 400,- € abgezogen. Was soll das denn? Da hat er in dem Monat 395,- € raus bekommen.
Fachassistent(in): Wie lange waren Sie dort angestellt?
Fragesteller(in): Von Januar bis Mai
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Er wurde im April wegen Krankenschein entlassen und dann doch wieder eingestellt.
Gepostet: vor 8 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 8 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Grundsätzlich kann im Arbeitsvertrag eine Konventionalstrafe vereinbart sein, für den Fall, dass es eine Pflichtverletzung des Arbeitnehmers gibt. Aber allein die Kündigung in der Probezeit unter Einhaltung der Kündigungsfrist wäre keine Pflichtverletzung.

Vielleicht können Sie mir darlegen, was die Zeitarbeitsfirma Ihrem Sohn vorwirft, also was der Grund für diese Konventionalstrafe sein soll. Vielleicht können Sie den Arbeitsvertrag daraufhin überprüfen, was dort zu Konventionalstrafen geregelt ist und mir den entsprechenden Passus hier in der Chatbox hochladen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Die Frage beantworteten diese nur mit der Kündigung.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 8 Tagen.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Das kann keine Konventionalstrafe rechtfertigen. Nur wenn er die Kündigungsfrist nicht eingehalten hätte, kann diese Strafe gerechtfertigt sein. Wenn er die Frist eingehalten hat, hat er von seinem ihm zustehenden Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. Das darf nicht bestraft werden.

Ihr Sohn könnte den einbehaltenen Lohnanteil beim Arbeitsgericht einklagen. Die Klage kann er bei der Rechtsantragsstelle des Arbeitsgerichtes einreichen. Der Rechtspfleger wird bei der Formulierung helfen.

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Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.