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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 37150
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,Mein Tier ist durch die

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,Mein Tier ist durch die falsche Behandlung verstorben – was kann ich tun?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Baden-Württemberg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Unser Hund 11 Jahre alt litt seit Wochen an Magenbeschwerden: entzündete Magenspeicheldrüse..würde mit Medikamente Antibiotika und besondere Schonkost über einen Zeitraum von 6 Wochen behandelt. Am After hatte er "gutartige Tumoren" die geblutet haben, daraufhin sagte uns der Tierarzt dass diese operativ entfernt werden sollten und dass der Hund auch kastriert werden müsste, weil diese Tumoren durch den Testosteron erzeugt werden. Wir hatten große Bedenken von der OP aufgrund des Alters und der erhöhten Magenwerte (ein Blutbild wurde alle 14 Tagen gemacht); die Ärztin versicherte mir jedoch das dies alles kein Problem sei. Wir haben mindestens 5 Mal nachgefragt ob sie uns versichern konnte dass die OP für unser 11 Jahren alten Hund machbar sei!! JA...2 Tage vor OP_Termin hatte unser Hund noch erhöhte Werte die OP wurde dennoch durchgeführt. Lief alles soweit gut... bis zum Wochenende da mussten wir unser Hund in der Notfallpraxis unterbringen (er spuckte, war schwach, Fieber und konnte nicht mehr laufen) Hier bekam er Infusionen; Röntgen; Medikamente..das volle Programm und erst ganz am Ende als sie die "Entzuündung" nicht festsstellen konnten, kam die Ärztin auf die Idee ein Ultraschall zu machen. Dieser zeigte dass unter der Leber ein bösartiger Tumor war der jeder Minute platzen konnte und Kurzerhand mussten wir unser treuen Hund einschläfern. Mag sei dass unser Hund früher oder später daran gestorben wäre oder nicht, mir geht es lediglich darum: die Tierärztin hätte nachdem die Magen/Blutwerte seit Wochen schlecht waren, handeln müssen und den Ultraschall vorher ma*****, *****n hätte sie den Tumor entdeckt und dieser ganzer Leidensweg wäre unser Hund erspart.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen haben Sie nach § 280 BGB einen Anspruch auf Schadensersatz. Der Schadenseratz besteht in diesem Falle in den unnötigen Heilbehandlungskosten. Hätte der Tierarzt eine ordnungsgemäße Diagnose durchgeführt, so hätten Sie die in Rechnung gestellten Heilbehandlungsmaßnahmen nicht in Auftrag gegeben.

Für eine Haftung des Tierarztes müssen Sie aber einen Kunstfehler in Nachweis bringen. Ein Kunstfehler liegt dann vor, wenn es aufgrund des Krankheitsbildes Ihres Hundes naheliegend gewesen wäre zunächst eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen. Im Streitfall kann dies allein durch einen Sachverständigen geschehen.

Sollte der Tierarzt einen Fehler abstreiten, dann wäre der erste Schritt sich an die Schlichtungsstelle der Tierärztekammer zu wenden und über die Schlichtungsstelle eine Einigung zu versuchen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Auf meine Frage bekam ich eine umgehende und kompetente Antwort.
Hätte ich einen Anwalt vor Ort konsultiert, wäre die Abwicklung sicher nicht so so schnell von statten gegangen.
Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.Mit freundlichen Grüßen
D.G.

Danke schön!!