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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18055
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Meine Eltern 92 + 93 leben noch alleine. Das Haus ist weder

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Eltern 92 + 93 leben noch alleine im Elternhaus. Das Haus ist weder Alters- noch Behindertengerecht. Im EG ist nicht mal ein Badezimmer, nur ein winziges GästeWC. Beide Eltern sind gesundheitlich nicht mehr so ganz auf der Höhe (Pflegestufe 3). Meine Mutter ist auf den Rollstuhl angewiesen und kommt somit nicht mehr in den 1 Stock. Ihre nahezu Gehörlosigkeit macht es ihr zusätzlich schwer, ihrer Wünsche zu verfolgen. Sie schläft nun im Hochparterre auf einer 2 Sitzer Couch. Nun kam es wie es kommen musste, meine Mutter ist beim Versuch ihren Rollstuhl von ihrer Schlafstätte aus zu erreichen gestürzt und hat sich die Hüfte gebrochen. Es folgte ein Krankenhausaufenthalt und anschließende Reha. Während dieser Zeit habe ich versucht meinen Vater zu überzeugen, dass es so nicht weiter geht und das Haus entsprechend hergerichtet werden muss, zumindest aber benötigt Mama ein vernünftiges Bett mit entsprechenden Hilfsmitteln. Mein Vater hat dies aber komplett abgeblockt. Um die Wünsche der beiden schriftlich zu haben, gibt es Fragebögen, wobei meine Mutter sehr offen für Veränderungen war und mein Vater gar nicht. Ich habe dann mit meiner Mutter, ebenfalls schriftlich, vereinbart, dass sie nach der Reha zu mir kommt, bis das Elternhaus einen sicheren und der Gesundheit zuträglichen Raum bietet. Dies habe ich dann auch meinem Vater so mitgeteilt. Was dann passiert ist widerspricht jedem Verantwortungsbewusstsein. Meine Schwester hat an dem Sonntag vor der Entlassungswoche aus der Rehaklinik abgeholt mit der Begründung dass meine Mutter einen Nachmittag zu Hause verbringen soll. Sie wurde aber nicht mehr zurück gebracht und somit stand meine Mutter ohne Behandlungsplan, ohne Arztbrief oder Rezepte da und musste dann auch wieder daheim auf der Couch schlafen. Weiter möchte ich jetzt gar nicht ins Detail gehen.
Ich habe nun die Pflegeversicherung informiert und das Sozialamt. Nun möchte ich auch einen Betreuungsantrag bei Gericht stellen, da ich Gefahr für die Gesundheit, insbesondere von meiner Mutter sehe. Ich würde in dem Betreuungsantrag die Situation genauer schildern als hier. Meine Eltern, insbesondere mein Vater wird nicht mit der Betreuung einverstanden sein. Meine Schwester wird ihn diesbezüglich auch unterstützen. Können Sie mir einen Rat geben, wie ich am Besten zum Wohle meiner Eltern vorgehen kann?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.
Der von Ihnen beschriebene Weg ist die einzige Möglichkeit, zum Wohle der Eltern und zur Abwendung von Gesundheitsschäden vorzugehen.

Ansonsten kann gegen deren Willen nichts gemacht werden.

Wenn Sie den Antrag beim Betreuungsgericht stellen und insbesondere die Gefahren und Probleme schildern, wird das Gericht ein Betreuungserfordernis prüfen.

Weiter können Sie sich als Betreuer vorschlagen (wegen dem verwandtschaflichen Verhältnis) oder es dem Gericht frei stellen einen anderen Betreuer einzusetzen.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Danke für die schnelle Antwort. Ich befürchte, dass meine Schwester im Auftrag meines Vaters gegen diesen Betreuungsantrag vorgehen wird bzw sich selbst als Betreuerin dann eintragen lassen will. Sie hat die letzten Monate gezeigt, dass sie zwar eine Grundversorgung für meine Eltern leisten kann, aber sich nicht für verantwortlich zeigen kann, dass es beiden Elternteilen gut geht. Welche Möglichkeiten hat sie bzw. meine Eltern und was wären dann meine Möglichkeiten

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Zwar kann die Schwester gegen den Antrag bzw. die Entscheidung des Gerichts vorgehen.

Letztlich müsste sodann die Sache über Rechtsanwalt vor einem Gericht geklärt werden.

Hier entscheidet sich sodann ob eine Betreuung notwendig bzw. rechtmäßig ist/war und wer Betreuer(in) wird.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 11 Tagen.
Klagt dann meine Schwester gegen mich oder würde sie gegen das Gericht klagen? Welche Kosten würden dann ggf auf mich zukommen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die Schwester würde dann gegen die Entscheidung des Gerichts bzgl. der Betreuung klagen.

Gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen bzgl. möglicher Prozesskosten beantworten.
Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.
Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.
Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Guten Abend, könnten Sie mir bitte noch meine Zusatzfrage beantworten? Herzlichen Dank

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank.

Die abschließenden Kosten eines Rechtsstreits gegen die Anordnung der Betreuung hängen davon ab, ob Sie gewinnen oder verlieren.

Im Verlustfall müssten Sie mit Kosten zwischen EUR 1.000 bis EUR 2.000 rechnen (Gericht, gegnerischer Rechtsanwalt)

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-